wenn die Notleidenden keine Tauschwerte zur Verfügung haben, wird nichts gethan werden, um sie zu beheben. Ge sellschaftliche Arbeit wird nur zum Profit der Besitzenden geleistet. Wenn wir nun annehmen, dass das Eigentum Gemeineigentum wird, dann wird die gesellschaftliche Arbeit zum Nutzen der Gemeineigentümer geleistet werden. Anstatt Profite zu schaffen, wird man zur Befriedi gung von Bedürfnissen producieren. Anstatt un nütze oder überflüssige Dinge zu fabricieren, während Tausende von Arbeitern Plunger leiden, wird man zunächst das Dringendste besorgen; man wird zunächst erst ein mal für Nahrung, Hausung, Kleidung und Unterricht sorgen, ehe man den Kräfteüberschuss für feinere Arbeiten verwendet. Kurz, mit einer anscheinenden Rück kehr zu primitiven Formen wird die Production für den Tausch der Production von Gebrauchswerten Platz machen, nun aber für die Gesellschaft, und nicht mehr, wie früher, für die Hausgemeinschaft. Von der Bedeutung dieser Wandlung, dieser Revo lution, kann man sich in einem gewissen Umfange — si parva licet componere magnis — ein praktisches Bild machen, wenn man die Organisation einer capitalistischen Actiengesellschaft mit der einer socialistischen Genossen schaft, etwa des Vooruit in Gent oder der Maison du Peuple in Brüssel vergleicht. Die Actiengesellschaft arbeitet in der That für den nationalen oder internationalen Markt ; sie produciert Tauschwerte mit der einzigen Absicht — für die be schränkte Gesamtheit ihrer Actionäre — die ergiebigste Profitquelle zu erschliessen. Man verallgemeinere diesen Associationstypus mit seinen Actionären ohne Arbeit und seinen Arbeitern ohne Actien, und man hat die Organisation der capitalistischen Gesellschaft. Die Genossenschaft — deren Ideal wäre, alle ihre Mitglieder bei der Production ihrer Bedarfsgegenstände