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        <title>Die Entwickelung zum Socialismus</title>
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            <surname>Vandervelde</surname>
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      <div>eben genau gleich tragend, sass vor kleinen Trögen, die 
durch ganz gleiche Wände voneinander geschieden waren. 
Wenn zufällig Leute ihren Blick auf diese Zeichnung 
geworfen hätten, deren „Trog“ leer war, dann haben sie 
sich vielleicht gedacht, dass sie die socialistische Organi 
sation doch dem königlichen Monopole und dem bürger 
lichen Wirrwarr vorziehen möchten, weil sie doch wenig 
stens die Magenfrage lösen würde. Und wenn sie 
weiter nachgedacht hätten, dann würden sie wohl darauf 
gekommen sein, dass die schönsten Freiheiten der Welt 
vor der Lösung der Magenfrage für das Proletariat 
doch schliesslich auf eine einzige hinauslaufen, nämlich 
auf die — Freiheit, Hungers zu sterben! 
Um frei zu sein genügt nicht eine Verfassung; dazu 
gehört auch noch ein Eigentum, persönliches oder 
gesellschaftliches. Wer nichts hat, kann nichts. Der 
Arbeiter, der nicht in irgend einem thatsächlichen 
Recht jenes „Bisschen Verfassung“ findet, das Lassalle 
allen geschriebenen Charten vorzog, der bleibt politisch 
und social unter der absoluten Gewalt der Käufer seiner 
Arbeitskraft. 
Wenn man wissen will, wie es mit seiner Freiheit 
bestellt ist, dann denke man gefälligst daran, was sich 
ereignet, wenn er am Tage der Wahl von seinem „souve 
ränen Rechte“ Gebrauch machen will. 
Wie oft hat man nicht in Frankreich, wo das Wahl 
geheimnis schlecht gewahrt ist, an Wahltagen Hunderte 
von Arbeitern in den Industriecentren unter der Aufsicht 
ihrer Meister und unter der drohenden Aussicht auf so 
fortigen Verlust der Arbeit den Stimmzettel für ihren 
„Brotherren“ in die Urne werfen sehen! 
In Belgien, wo die gesetzlichen Wahlvorschriften die 
Freiheit der Wähler mehr schützen, hat das souveräne 
Volk wenigstens das Recht, sich zu verbergen. 
Hinter einem Isolierschirm markiert der Wähler den 
ihm vom Wahlvorsteher ausgehändigten Zettel. Schön,</div>
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