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für  sie  geschriebenen  Lobreden  einer  eingehenden  Kritik  unterziehen  wollte,  wenn
ich  alle  persönlichen  Anzapfungen,  welche  mit  der  Sache  nicht  in  Beziehung  stehen,
gebührend  ignoriere.  Das  werde  ich  tun.
Damit  aber  wird  die  Antwort  an  Herrn  Staudinger  zur  Sammlung  von
„  S  ch  u  tz  w  a  f  f  e  n  "  gegen  die  Konsunwereine  für  jeden,  der  in  die  Lage  kommt,
den  gewerblichen  Mittelstand  gegen  einen  Lobredner  der  Konsumvereine  zu
verteidigen.

II.  Abschnitt.
Schutzwaffen  gegen  die  Konsumvereine.
§11
Schon  der  Titel  gibt  Anlaß  zu  Bemerkungen.  „Zur  Abwehr!"  hat  Herr  veá/habe^den
Staudinger  als  gemeinsamen  Namen  für  die  drei  Einzelabhandlungen  gewählt,  ^cKprt
welche  in  dem  uns  zur  Unterlage  für  unsere  Kritik  der  Konsumvereine  dienenden
Hest  der  genossenschaftlichen  Volksbücherei  vereinigt  sind.
Soweit  damit  gesagt  werden  soll,  daß  die  Konsumvereine  in  einem  Kamps
stehen,  ist  nichts  dagegen  zu  erinnern,  soweit  aber  aus  den  zwei  Worten  herausklingt, ­
  daß  die  Konsumvereine  der  angegriffene  Teil  der  miteinander  streitenden
Parteien  sei,  muß  zur  Verhütung  von  Legendenbildungen  energischer  Protest
eingelegt  werden.
Die  Konsumvereine  sind  es,  welche  den  wirtschaftlichen  Frieden  weiter
gewerblicher  Kreise  unseres  Vaterlandes  gestört  haben,  indem  die  Mehrzahl  von
ihnen  ganz  planmäßig  von  egoistischen  und  vielfach  auch  umstürzlerischen  Elementen
  aus  kleinen  Ansängen  heraus  in  bewußter  Weise  zu  Kampsorganisationen
gegen  die  bestehende  Ordnung  weitergebildet  ist.  S  i  e  sind  also  die  Angreifer.
Aus  dem  berühmten  Genossenschaststag  zu  Kreuznach  anfangs  September
1902  hat  der  Verbandsanwalt  Dr.  Krüger  diese  Tatsache  für  einen  großen  Teil
der  Konsumvereine  ossiziell  konstatiert,  und  daraufhin  sind  98  von  ihnen  aus  dem
Verband  ausgeschlossen  worden.  Das  ist  aktenmäßig  festgelegt  und  daran  kann
nicht  gerüttelt  werden.  Die  damals  anwesenden  Vertreter  der  ausgeschlossenen
Vereine  haben  dann,  wie  Herr  Staudinger  in  einer  anderen  von  ihm  verfaßten
Broschüre  „Von  Schulze-Delitzsch  bis  Kreitznach"  selbst  erzählt,  sofort  die
Führung  behufs  Gründung  eines  neuen  Verbandes  übernommen.  Der  neue
Verband  ist  auch  ins  Leben  getreten  und  hat  von  allen  Konsumvereinen  gleichen
Geistes  einen  sehr  starken  Zulauf  erhalten.  Seine  aktive  Spitze  ist  die  Großeinkaufsgesellschaft ­
  deutscher  Konsumvereine  in  Hamburg.  Es  ist  also  klar,  daß  hier  der
Generalstab  der  Vernichter  des  gewerblichen  Mittelstandes  sitzt.  Herr  Staudinger