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liegenden  pessimistischen  Ansicht  finden.  Ich  empfehle  ihm  deshalb  die  Lektüre
seiner  eigenen  Schriften,  z.  B.  „Von  Schulze-Delitzsch  bis  Kreuznach",  Seite  75
Zeile  4—7  von  oben.
§16.
^Bonvuris'der^  Nachdem  Herr  Staudinger  den  Titel  meiner  Broschüre  glaubt  abgetan  zu
Leichtfentgiett.  haben,  sucht  er  durch  bramarbasierende  Ankündigung  der  schärfsten  Prüfung  ihres
Inhaltes  seine  Leser  auf  den  Beginn  der  sachlichen  Vernichtung  meiner  Verteidigungsgründe ­
  für  den  freien  Handelsbetrieb  vorzubereiten.  Kurz  und  bündig
erklärt  er:  Sie  haben  eine  wichtige  und  schwerwiegende  Frage  in  unerlaubt  leichtfertiger ­
  Weise  behandelt.
Das  wird  jeder  glauben,  daß  ich  von  den  Konsumvereinsschwärmern  nie
die  Erlaubnis  erhalten  würde,  etwas  gegen  ihre  einträgliche  Tätigkeit  zu  sagen
oder  zu  schreiben,  selbst  wenn  ich  verspräche  den  salbadernden  Ton  des  Herrn
Staudinger  nachzuahmen,  den  er  auch  in  einer  neuen  Schrift  „Wie  der  Drache
kämpft"  anzuwenden  für  gut  befunden  hat.  Ich  muß  dann  wohl  schon  so  frei
sein,  ohne  die  allerhöchste  Genehmigung  der  Konsumvereinstribunen  zur  Feder
zu  greifen.  Aber  daß  ich  das  in  leichtfertiger  Weise  getan  hätte,  ist  eine  aus  Unkenntnis ­
  des  Kritikers  beruhende  Behauptung.
Ich  bin  so  glücklich,  eine  große  Zahl  objektiv  denkender  Freunde  aus  allen
Berufskreisen  zu  besitzen,  und  ich  kann,  ohne  die  Grenzen  der  Bescheidenheit  zu
verlassen,  von  mir  sagen,  daß  ich  sachlicher  Kritik  nicht  nur  leicht  zugänglich  bin,
sondern  solche  sogar  eifrig  suche.  Da  ist  es  mir  nicht  schwer  geworden,  meine
Ausführungen  vor  der  Veröffentlichung  wiederholt  mit  sachkundigen  Herren  durch-Kusprechen
  und  über  zweifelhafte  Punkte  eine  objektive  Klärung  herbeizuführen.
Die  Folge  ist  auch  gewesen,  daß  ich  unzählige  Zustimmungen  erhalten  habe  und
über  eine  Zahl  günstiger  Besprechungen  verfüge,  wie  vielleicht  nur  wenige
Autoren.  Nur  ganz  vereinzelt  sind  von  direkt  interessierter  Seite  hämische  Anzapfungen ­
  erfolgt.  Die  umfangreichste  davon  ist  die  Staudingersche.  Ich  hoffe
aber,  daß  er  in  stillen  Stunden  bei  der  Lektüre  dieser  Entgegnung  sich  selbst  sagt,
daß  er  unüberlegt  und  übereilt  gehandelt  hat,  so  ungereimtes  Zeug  zusammengeschrieben
  zu  haben.  Denn  es  wird  ihm  Punkt  für  Punkt  nachgewiesen  werden,
daß  alles,  was  er  für  die  Konsumvereine  sagt,  falsch  ist,  und  sich  meine  Anschauungen ­
  auf  dem  Boden  einer  gesunden,  vernünftigeil  Logik  der  realen  Verhältnisse ­
  bewegen.
§17.
Angebliche  Aus-  Wie  soll  ich  es  milder  denn  als  unüberlegt  und  übereilt  bezeichnen,  wenn  Herr
des  Mittelstandes  Staudinger  auf  Seite  5  schreibt,  er  gestehe  mir  gern  zu,  daß  ich  in  gutem  Glauben
handele,  und  Seite  6  nur  27  Zeilen  weiter  unter  einer  zwar  sehr  gekünstelten
Form,  aber  doch  in  äußerst  durchsichtiger  Absicht  mir  unterschiebt,  daß  ich  die