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machte,  welcher  soeben  durch  Ableugnung  der  sozialdemokratischen  Tendenzen  der
Konsunwereine  angesichts  der  Tatsache  verübt  sei,  daß  wir  in  einem  sozialdemokratischen ­
  Verein  über  das  Thema  „Unsere,  d.  h.  doch  sozialdemokratischen,  Waffen
im  Befreiungskämpfe  der  Arbeiter  unter  besonderer  Berücksichtigung  der  Konsum-Vereine"
  verhandelten.
Jeder  erkennt,  daß  die  Davidsche  Leistung  mit  der  Staudingerschen  auf  ganz
gleicher  Stufe  steht.
Da  drei  immer  ein  Kollegium  ausmachen  und  in  dem  jetzigen  sozialdemokratischen ­
  Agitationsplan  für  die  Konsumvereine  die  Ableugnung  des  sozialdemokratischen ­
  Charakters  der  Konsumvereine  eine  Hauptrolle  spielt,  will  ich  noch
einen  anderen  offiziellen  Trick  anführen,  den  die  Genossen  zur  Erreichung  ihres
Zwecks  gebrauchen,  und  den  ich  kürzlich  zu  hören  Gelegenheit  hatte.
Sehen  Sie,  sagte  der  Trapezkünstler  am  Schluß  seiner  2 x / 4  stimmigen
Dauerrede,  ich  habe  in  meinem  ganzen  Vortrag  das  Wort  Sozialdemokratie  nicht
ein  einziges  Mal  gebraucht.  Was  beweist  das?  Offenbar,  daß  die  Konsumvereine ­
  mit  der  Sozialdemokratie  gar  nichts  zu  tun  haben!
Beifall  der  Genossen  lohnte  den  erfolgreichen  Schweiger,  der  2 x / 4  Stunde
seinen  Mund  nicht  hatte  überfließen  lassen,  wovon  das  Herz  des  natürlich  sozialdemokratischen ­
  Reichstagsabgeordneten  so  voll  war.  Es  ist  doch  eigenartig,  daß
die  sozialdemokratischen  Reichstagsabgeordneten  sich  so  für  eine  Sache  ins  Zeug
legen,  die  so  wenig  mit  der  Sozialdemokratie  zu  tun  hat,  daß  dieses  süße  Wort
bei  der  ganzen  Betrachtung  nicht  einmal  dem  Zaun  der  Zähne  entschlüpft!
Wie  ist  das  doch  gleich?  Setzt  sich  denn  eigentlich  ein  Vogelsteller  offen
neben  das  Netz,  mit  dem  er  Gimpel  fangen  will,  oder  versteckt  er  sich?
Und  Ivas  macht  doch  ein  Angler,  der  einen  Fisch  haben  möchte?  Versteckt
er  nicht  den  Angelhaken  unter  dem  Wurm,  den  er  liebenswürdig,  wie  er  ist,
darüberzieht?
Auch  vom  Kuckuck  wissen  wir,  daß  er  seinen  Namen  nur  laut  ruft,  wenn
er  oben  auf  dem  Baume  sitzt,  aber  ganz  still  ist  und  so  tut,  als  ob  er  solche
verwerflichen  Machinationen  gar  nicht  kennte,  wenn  er  seine  Eier  anderen  Vögeln
zum  Verderben  ins  Nest  legt.
Und  wie  soll  doch  der  Sage  nach  das  lang  belagerte  Troja  schließlich  in  die
Gewalt  der  Feinde  gekommen  sein?  Hatten  sich  nicht  die  Griechen  auf  Rat
des  schlauen  Odysseus,  der  auch  später  beim  Kyklopen  mit  einer  Namensfälschung
gute  Geschäfte  machen  sollte,  in  dem  Bauch  eines  hölzernen  Pferdes  versteckt,
welches  die  Trojaner  in  unverständlicher  Verblendung  über  ihre  Sicherheit  selbst
in  die  Stadt  zogen?
So  verstecken  sich  jetzt  die  Sozii,  fühlen  sich  in  den  Bäuchen  der  Konsumvereine
  sehr  wohl  und  warten  nur  darauf,  daß  sie  die  Klappe  zum  Überfall  auf-