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Nachdruck  ist  verboten!  Wir  hoffen,  später  auch  noch  an  Angehörige  anderer
Stände,  welche  Mitglieder  eines  Konsumvereins  sind,,  in  ähnlicher  Weise
herantreten  zu  können,  um  sie  zu  bitten,  den  Konsunwereinen  den  Rücken
zu  kehren.
Endlich  bemerken  wir  noch  eins:  Obwohl  alle  in  dem  Verzeichnis  aufgesührten
  Namen  aus  den  Listen  der  Konsumvereine  stammen,  ist  es  doch
möglich,  das;  der  eine  oder  der  andere  nicht  mehr  einem  Konsumvereine  angehört, ­
  weil  er  sich  seit  Herstellung  unserer  Listen  abgemeldet  hat.  Um  in
dieser  Beziehung  keinen  Mißgriff  zu  begehen,  bitten  wir  Sie,  sich  bei  der  Anknüpfung ­
  Ihres  Gespräches  der  Frageform  zu  bedienen  und  sich  so  zu  vergewissern, ­
  ob  der  Betreffende  Mitglied  ist.  Fragen  Sie  also  zunächst,  wie
lange  er  schon  Mitglied  sei,  und  ob  er  es  noch  wäre.
Es  müßte  doch  merkwürdig  zugehen,  wenn  durch  ein  geschlossenes  derartiges ­
  Auftreten  unserer  Mitglieder  nicht  sehr  bald  alle  Geschäftsleute  und
Handwerker  aus  den  Konsumvereinen  verschwänden.
Bei  aller  Liebenswürdigkeit  im  Auftreten  ist  doch  auch  für  uns  alle  eine
gewisse  Entschiedenheit  im  Handeln  geboten,  wenn  wir  mit  Personen  zusammentreffen, ­
  welche  uns  gegenüber  rücksichtslos  sind.  Wir  sind  überzeugt,  daß  keins
unserer  Mitglieder  es  weder  an  jener  Liebenswürdigkeit,  noch  an  dieser  Entschlossenheit ­
  wird  fehlen  lassen.
Hochachtungsvoll
Rabatt  -  Spar  -  Verein  e.  V.
Rabatt  -  Verein  der  Bäckermeister.
Fleischer-Innung.
Ich  füge  noch  hinzu,  daß  cs  angezeigt  ist,  Mitgliedern  von  Konsumvereinen,
wenn  sie  Waren  holen,  die  nicht  im  Konsumverein  geführt  wcrdeu,  höflichst  zu
bedeuten,  daß  die  Kaufleute  nicht  zu  Lückenbüßern  für  Waren  da  sind,  welche
dem  Konsumverein  nicht  passen,  weil  sie  zu  halten  ihm  zu  teuer  ist.  So  könnten
auch  die  Kaufleute  solche  Artikel  nur  au  Personen  abgeben,  welche  andere  Waren
beziehen.
Jedes  Geschäft  ist  doch  als  ein  Ganzes  anzusehen,  in  welchem  die  Waren
je  nach  der  Kundschaft  kalkuliert  werden  müssen.  In  dem  einen  Geschäft  geht
der  eine  Artikel  mehr,  in  dem  anderen  ein  anderer.  Sache  des  Kaufmanns  ist
es,  seine  Preise  so  zu  normieren,  daß  seine  Kunden  bei  der  G  esami  la  ge
der  Waren  an:  b  e  st  e  n  und  günstigsten  bei  ihm  kaufen  und  er  dabei
befriedigend  be  st  e  he  n  kann.  Es  ist  nicht  nur  leicht  möglich,  daß  die
Preise  bei  deu  einzelneu  Kaufleuten  zum  Teil  verschieden  sind,  sondern  sie