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dem  Gesamtbetrieb  zu  bestimmen.  Durch  diese  Einrichtung
ergibt  sich  für  Geschäfte  mit  einer  grösseren  Zahl  von
Filialen  eine  respektable  Besteuerung.  Doch  dürfte  diese
Steuer  nicht  genügen,  den  gewünschten  wirtschaftlichen
Erfolg  damit  zu  erzielen  ;  in  interessierten  Kreisen  hält  man
unbedingt  eine  weitere  Verschärfung  der  gegen  die  Filialgeschäfte
  gerichteten  Steuermassnahmen  für  notwendig;
namentlich  verspricht  man  sich  viel  von  einer  progressiven ­
  Besteuerung  der  Filialen,  bei  welcher  für  die  3.
Filiale  eine  viel  höhere  Steuer  bezahlt  werden  muss  als
für  die  2.,  und  für  die  4.  eine  höhere  als  für  die  3.  u.  s.  w.i)
Auch  wird  befürwortet,  dass  die  Filialgeschäfte  einfach  dem
Art.  23  unterworfen  werden  sollen.^)

13.  Brauereien  und  Bienvirtschaften.
1.  Brauereien.
Auch  bei  den  Brauereien  suchte  man  die  kleinen  Betriebe ­
  im  Kampf  gegen  die  -grossen  zu  unterstützen  durch
Erleichterung  der  Steuerlast  bei  den  kleineren  und  Abwälzung ­
  der  Steuern  auf  die  grossen  Brauereien.  Die  N.  A.
wurde  für  grössere  Brauereien  bedeutend  erhöht,  die  B.  A.
nach  der  Menge  des  verbrauchten  Malzes  bestimmt,  und
durch  eine  progressiv  ansteigende  Steuerskala  die  Wirkung
des  Staffeltarifs  beim  Malzaufschlag  verstärkt.  Die  B.  A.
ist  für  die  ersten  150  hl  des  verbrauchten  Malzes  frei,  beginnt ­
  mit  4  Pfg.  pro  hl  und  steigt  langsam  bis  zu  dem
Höchstsatz  von  30  Pfg.,  der  bei  einem  Malzverbrauch  von
200000  hl  in  Ansatz  kommt.  Der  bayerische  Brauerbund
hatte  an  den  Landtag  die  Petition  gerichtet,  es  möchte  die
Besteuerung  nach  Art.  7  für  die  Brauereien  ausgeschlossen
sein.  Da  diesem  Wunsche  nicht  stattgegeben  wurde,  ist
die  Umsatzbesteuerung  teilweise  illusorisch  geworden.  Denn
die  Grossbrauereien,  für  welche  die  nach  dem  Malzverbrauch
Besonders  wird  eine  solche  Besteuerung  von  den  grossstädtischeii
Bäckerinnungen  gewünscht.
2;  Hk.  d.  Oberpfalz  1903¡  p.  227.