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beste  dieser  Fachschulen  ist  die  schon  erwähnte  Drogistenakademie ­
  in  Braunschweig,  ein  Privatunternehmen,  welches  vom
Deutschen  Drogistenverband  unterstützt  und  staatlich  subventioniert ­
  wird.  Nach  12-  bis  18  monatlichem  Kursus  legen
die  Gehilfen  hier  eine  allerdings  bis  jetzt  noch  fakultative
Prüfung  ab.
Der  Credit,  welchen  der  Drogendetaillist  den  Privaten
einräumt,  ist  so  verschwindend  gering,  dass  er  kaum  erwähnt
zu  werden  braucht;  das  Privatpublikum  entnimmt  aus  den
Drogeugeschäften  meist  nur  Waren  im  Werte  von  Pfennigen
oder  wenigen  Mark.  Anders  verhält  sich  die  Sache,  wenn  der
Drogist  mit  Handwerkern,  die  Rohdrogen  und  Chemikalien  zu
ihrem  Gewerbe  brauchen,  arbeitet,  dann  ist  er  gezwungen,
längeren  Credit  zu  gewähren.  Namentlich  die  Maler  verlangen
meist  ein  sehr  langes  Ziel  und  geben  oft  noch  Accepte  in
Zahlung,  mit  denen  der  Detaillist  seinen  Verpflichtungen  beim
Grossisten  nachkommt.
Ausfälle  kommen  durch  dieses  Kreditgeben  immer  häufiger
vor  und  der  Drogist  muss  sehr  vorsichtig  zu  Werke  gehen,  um
sich  vor  grösseren  Verlusten  zu  bewahren.
Aus  allen  oben  angeführten  Tatsachen  kann  man  ersehen,
dass  die  Lage  der  Detaildrogenhandlungen  doch  nicht  so  beklagenswert ­
  ist,  als  es  oft  erscheinen  mag.  Gute  kauf-  und
fachmännische  Bildung  im  Verein  mit  dem  erforderlichen  Betriebskapital ­
  sichern  dem  Geschäftsinhaber  immerhin  noch  eine
sorgenlose  Existenz.

§  4.  Reformvorschläge.
Unsere  bisherigen  Ausführungen  haben  wohl  zur  Evidenz
ergeben,  dass  ein  unabweisbares  Bedürfnis  nach  einheitlicher ­
  Regelung  der  gewerblichen  Grundlagen  des  Apothekenwesens ­
  besteht.  Im  Laufe  unserer  Darstellung  haben  wir  auch
schon  mehrere  Vorschläge,  die  nach  dieser  Richtung  hinzielen,
erwähnt,  und  es  wird  sich  nunmehr  darum  handeln,  selbst
Stellung  zu  dieser  äusserst  wichtigen  Frage  zu  nehmen,  eventuell ­
  selbst  neue  Vorschläge  zu  machen,  und  diese  zu  begründen. ­

Bisher  ist  jede  neu  auftauchende  Idee  von  seiten  der
Apotheker  aufs  heftigste  bekämpft  worden  und  zwar  je  nach