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U  k  a  s  :  ’)

J )  Yuk.  Petroviö  und  Dr.  Nik.  Petroviö,  Gradja  za  ist  kralj.  Srbije
(Materialien  zur  Gesch.  des  Königreichs  Serbien,  Belgrad  1882).  S.  290—291.
2 )  Petroviö,  Financije  i  ustanove.  S.  496—497.

darüber,  wie  das  Geld  bei  Steuerzahlungen  angenommen
werden  soll:
im  Jahre  1819:  im  Jahre  1820:

1  österr.  Dukaten  zu

14.20

15.—

1  französ.  Goldstück  (halbes)

14.—

29  (ganzes)

1  Sovereign

42.30

43.20

1  Taler  (1.  Sorte)

7.—

7.—

1  Taler  (2.  Sorte)

6.20

7.—

1  Taler  (3.  Sorte)

6.20

?.■—

1  Taler  (4.  Sorte)

6.—

6.20

1  Zwanziger

1.02

1.02

1  russ.  Kübel

4.20

5.20

Die  Kurse  sind  in  Piastern  und  Paras  zu  verstehen;
40  Para  wurden  bekanntlich  auf  1  Piaster  gerechnet.  Der
Dukatenkurs  von  12  Piastern  im  Jahre  1816  stieg  also  bis
zum  Jahre  1820  auf  volle  15  Piaster.  Der  Dukaten  war  das
verbreitetste  und  seinem  Werte  nach  beständigste  Goldstück,
so  dass  an  dem  Kurse  dieser  Münze  die  Wertverminderung
des  Piasters  am  besten  verfolgt  werden  kann.
Schon  im  Jahre  1821  stieg  der  Preis  des  Dukaten  auf
15  Piaster  20  Para,
im  Jahre  1822  auf  18  Piaster  —  Para
,,  ,,  1825  „  19  „  20  ,,
„  „  1832  „  23  „  20  „
„  „  1833-42,,  24  „  —  „  .*)
In  Serbien  waren  zu  dieser  Zeit  die  Münzen  fast  aller
europäischen  Staaten  vertreten.  Es  sollen  daselbst  43  verschiedene ­
  Münzsorten  im  Umlauf  gewesen  sein,  davon  10  aus
Gold,  28  aus  Silber  und  5  aus  Kupfer.  Wegen  dieser  grossen
Zahl  verschiedener  Münzen,  welche  in  Serbien  umliefen,  war
die  Beaufsichtigung  des  Münzwesens  erschwert  und  dasselbe
infolgedessen  unlauteren  Zwecken  preisgegeben.  Die  Fälschung