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*)  Petroviö,  Financije  i  ustanove.  S.  491.

von  manchen  Sorten  wird  auch  in  der  Tat  nachgewiesen.  So
wurden  in  Rumänien  und  Deutschland  türkische  Goldmünzen
gefälscht  und  in  grosser  Menge  .  nach  Serbien  eingeführt.
Infolgedessen  richtete  der  Fürst  am  25.  Februar  1825  gelegentlich ­
  eines  Schreibens  an  die  Knesen  (die  Vorsteher  der
12  Nahien,  in  welche  Serbien  eingeteilt  war)  auch  folgende
Worte  an  dieselben:  „Nehmet  in  Empfang  jene  Goldstücke
zu  12  Piastern,  die  in  Konstantinopel  geschlagen  werden,
nicht  aber  jene,  die  unter  dem  Namen  türkischer  Dukaten
aus  der  Walachei  und  aus  Deutschland  gebracht  werden,  die
keinen  Wert  haben  und  trotz  meiner  Mahnungen  bei  uns
schon  in  solcher  Menge  vorhanden  sind,  dass  man  kein  anderes
Goldstück  zu  sehen  bekommt;  unser  Volk  wird  es  so  weit
bringen,  dass  es  mit  diesen  falschen  Dukaten  auf  dem  Markte
nicht  einmal  eine  halbe  Oka  Salz  wird  kaufen  können.  Ich
empfehle  Euch  daher  wiederholt  —  —  —fl 11 )  Solche  Mahnungen ­
  gegen  falsche  Goldstücke  sind  öfter  ergangen,  namentlich ­
  hinsichtlich  türkischer  Goldmünzen,  welche  deshalb  überhaupt ­
  ungern  angenommen  wurden.
Diese  Gestaltung  der  Geldverhältnisse  in  Serbien  zu  dieser
Zeit  machte  das  Eingreifen  des  Fürsten  noch  nach  einer
andern  Richtung  hin  notwendig.  Es  sollte  nämlich  das  Einströmeu
  fremder  Münzen  dahin  geregelt  werden,  dass  nicht
eine  Münzsorte  in  zu  grosser  Menge  eingeführt,  sondern  dass
der  Bedarf  an  grossen  Wertmünzen  sowie  an  kleinen  Scheidemünzen ­
  gleichmässig  befriedigt  würde.  Zu  diesem  Zwecke
pflegte  Milosch  an  die  Vorsteher  der  Zollämter  sich  zu  wenden,
die  damals  sehr  wichtige  Aufgaben  zu  erfüllen  hatten.  Die
an  das  Ausland  verkauften  Gegenstände,  namentlich  Vieh,
wurden  an  den  Zollstationen  über  die  Donau  gesetzt  und  daselbst ­
  von  fremden  Kaufleuten  bezahlt  und  in  Empfang  genommen. ­
  Diesen  Verkehr  vermittelten  nun  vollständig  die
Aufseher  der  Zollämter,  denen  auch  das  Inkasso  des  Wertes
der  verkauften  Waren  anvertraut  war.  Sie  hatten  dabei
Sorge  zu  tragen,  dass  die  serbischen  Kaufleute  den  Wert