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die  Umschrift:  Obrenovic  III.  —  Fürst  von  Serbien,  während
auf  der  Beversseite  der  Wert  in  Steuerparas  bezeichnet  war.
Laut  der  in  Rede  stehenden  Verordnung  vom  15.  März
1868  sollten  2400  Zollzentner,  also  120000  Kilogramm  dieser
Kupfermünzen  ausgeprägt  werden.  Aus  dem  Berichte  aber,
welchen  der  Finanzminister  über  den  Gang  der  Prägung  am
24.  Oktober  1870  an  die  Skuptschina  erstattete,  ersieht  man
dass  von  den  2400  in  der  Tat  nur  190  Zentner  geprägt
wurden,  da  der  Wiener  Fabrikant  den  Best  nicht  zu  liefern
vermochte.  Unterdessen  hat  es  aber  auch  das  Ministerium  für
notwendig  erachtet,  das  beabsichtigte  Gewicht  des  zu  prägenden
Kupfers  herabzusetzen,  da  aus  einer  allzu  grossen  Menge
zirkulierender  Kupfermünzen  dem  Handel  Schwierigkeiten  erwachsen ­
  würden.  Aus  diesem  Grunde  und  auf  Vorschlag  des
Finanzministers  erschien  am  24.  Januar  1869  eine  Verordnung,
wonach  anstatt  der  früheren  2400  Zollzentner  die  Prägung
von  nur  1200  Zentner  ausser  den  schon  geprägten  190  angeordnet ­
  wurde.  Infolgedessen  wurden  noch  1206  Zollzentner
ausgeprägt,  so  dass,  jene  190  eingerechnet,  insgesamt  1396
Zollzentner  Kupfermünzen  geschlagen  und  in  Ijmlauf  gebracht
wurden.  Von  diesen  1396  Zollzentnern  wurden  in  10-Parastücken
  937  Zentner  ausgeprägt,  den  Zentner  zu  10  Beutel
(serbisch:  kesa)  und  jeden  Beutel  zu  500  Stück  gerechnet,  insgesamt ­
  4685000  Stücke;  in  5-Parastücken  wurden  geprägt
383  Zentner  (zu  10  Beutel  a  1000  Stück)  =  3830000  Stücke
und  in  1-Parastücken  76  Zentner  (zu  25  Beutel  ä  2000  Stück)
=  3800000  Stücke.  Da  der  Piaster  in  40  Para  eingeteilt  war
und  jedem  Para  des  Wertes  bekanntlich  1  Gramm  im  Gewicht
entsprach,  so  ergibt  sich,  den  Zollzentner  zu  50  kg  gerechnet,
wieder  die  Stückzahl,  welche  eben  ermittelt,  in  den  Akten 1 )
aber  ausdrücklich  nicht  genannt  wird.  Dieses  Kupfergeld
repräsentierte  einen  Wert  von  1745000  Steuerpiastern,  welcher
Betrag  in  dem  erwähnten  Berichte  des  Finanzministers  verzeichnet ­
  erscheint,  und  auch  aus  den  Bechnungen  des  Liefe-0

  Die  Daten  über  diese  Kupferprägung  sind  den  Originalakten  im
Archiv  des  Finanzministeriums  entnommen.