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von  dein  ihr  zugestandenen  Privileg,  die  von  ihr  ausgegebenen
Noten  nur  zu  40%  metallisch  gedeckt  zu  halten,  keinen  Gebrauch ­
  machen,  denn  die  Noten  wurden  immer  wieder  zur
Umwechselung  eingereicht,  so  dass  die  Bank  gezwungen  war,
stets  einen  dem  Notenumlauf  entsprechend  hohen  Goldvorrat
zur  Einlösung  ihrer  Noten  bereit  zu  halten.  Die  Folge  dieser
Erscheinungen,  welche  in  Bezug  auf  das  serbische  Banknotenwesen ­
  zu  Tage  getreten  sind,  war,  dass  der  Bank  das  Gold
entzogen  wurde  und  dieselbe  stets  vor  der  Gefahr  stand,  ihren
Metallvorrat  ganz  verschwinden  zu  sehen.  Um  nun  diesem
Goldabflusse  aus  ihren  Kassen  einigermassen  Einhalt  zu  tun,
wurde  der  Diskontsatz  durch  die  Bankverwaltung  von  5%%,
in  welcher  Höhe  er  von  Anfang  an  bestimmt  war,  auf  7%
erhöht.
Warum  hat  sich  nun  die  serbische  Banknote  auf  längere
Zeit  im  Umlauf  nicht  behaupten  können,  und  die  Tendenz  in
sich  getragen,  bald  wieder  in  Gold  umgewechselt  zu  werden?
Es  liegt  nahe,  dass  dazu  auch  der  Umstand  beigetragen  haben
muss,  dass  die  Banknote  eben  zum  ersten  Male  unter  dem
serbischen  Volke  zirkulierte,  welches  dieselben  nicht  sofort
mit  vollem  Vertrauen  entgegennehmen  konnte.  Die  Serben
haben  sich  im  Laufe  ihrer  Geschichte  au  den  Gebrauch
fremder  Goldstücke  gewöhnt,  die  wegen  ihres  schönen  Aussehens ­
  unter  ihnen  beliebt  geworden  sind,  und  die  das  Volk
begreiflicherweise  ungern  durch  Noten  ersetzt  wissen  wollte.
Ausserdem  machte  man  zum  Zwecke  der  Erklärung  des
Zurückströmens  der  Banknoten  noch  geltend,  dass  dieselben,
auf  100  Dinare  lautend,  für  die  Verhältnisse  Serbiens  einen
zu  grossen  Wert  repräsentierten  und  deshalb  nicht  geeignet
waren,  sich  dem  Verkehr  anzupassen.  Dass  man  auf  dies
letztere  Moment  besonderen  Wert  legte,  ist  daraus  ersichtlich,
dass  von  den  im  Gesetze  vorgesehenen  Stücken  zu  50,  100,
500  und  1000  Dinaren  sofort  im  nächsten  Jahre  (1885)  solche
zu  50  Dinaren  dem  Umlauf  übergeben  wurden,  während  Noten
zu  500  und  1000  Dinaren  überhaupt  nicht  gedruckt  worden
sind.  Unterdessen  lag  der  Grund  des  Misslingens  mit  den
auf  Golddinare  lautenden  Banknoten  in  den  serbischen  Valuta-