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seiten  der  Begierung  beauftragt,  einen  Teil  der  darauf  bezüglichen ­
  Geschäfte  zu  übernehmen.  Die  Bank  hatte  nämlich
mit  dem  Golde,  das  als  Deckung  der  ausgegebenen  Noten
in  ihren  Kassen  lag,  die  Kosten  der  Prägung,  welche  ungefähr ­
  auf  3  Millionen  berechnet  waren,  zu  zahlen  und
das  dadurch  verausgabte  Gold  mit  3  Millionen  neugeprägten
Silberdinaren  zu  ersetzen,  während  die  übrigen  3  Millionen
dieser  neuen  Silberstücke  in  den  Verkehr  gegeben  werden
sollten.  Die  Bankverwaltung  hat  nicht  unterlassen,  auf  die
nachteiligen  Folgen  hinzuweisen,  welche  diese  Silberprägung
im  allgemeinen,  namentlich  aber  für  das  Notengeschäft  der
Bank  haben  würde.  Von  den  früher  geprägten  9600000  Silberdinaren ­
  wurden  nämlich  mehr  als  4  Millionen  durch  den
Verkehr  selbst  in  die  Bank  gebracht  und  gegen  Noten  umgetauscht, ­
  da  die  übrigen  im  Umlauf  verbliebenen  5  Millionen
bereits  ausreichten,  um  den  Bedarf  von  Silberscheidemünzen
vollauf  zu  befriedigen.  Es  war  also  vorauszusehen,  dass  die
3  Millionen  neu  geprägten  Silberdinare,  einmal  in  Umlauf  gebracht, ­
  ebenfalls  als  überflüssig  empfunden  werden  würden  und
so  lange  Störungen  irn  Verkehr  verursachen  würden,  bis  der
unnötige  Teil  derselben  im  Wege  der  Umwechselung  in  Silbernoten ­
  in  die  Bank  gebracht  und  auf  diese  Weise  das  richtige
Verhältnis  zwischen  Umlauf  und  Bedarf  an  diesen  Münzen
wieder  hergestellt  sein  würde.  Aber  bei  der  bestehenden  gesetzlichen ­
  Beschränkung  der  Notenemission  musste  diese  Umwandlung ­
  der  Silbermünzen  gegen  Banknoten  auch  die  Wirkung
haben,  dass  jene  Geldmittel  der  Bank,  mit  welchen  diese  auf
die  Geldverhältnisse  im  Lande  regulierend  einzuwirken  pflegte,
verringert  wurden.  Infolge  jener  Umwechselung  werden  nämlich ­
  ungefähr  3  Millionen  Silbernoten  in  den  Verkehr  gebracht
und  dadurch  das  Notenkontingent  tatsächlich  um  diesen  Betrag
vermindert  ,  da  die  Bank  die  '3  Millionen  bisher  zu  Darlehen
ausgeben  konnte,  in  Zukunft  ihr  aber  jede  Verfügung  über
dieselben  entzogen  sein  wird.  Was  da  vorausgesehen  wurde,
folgte  nun  sehr  bald  auch  in  Wirklichkeit.  Bereits  anfangs
Juni  1898  waren  nämlich  von  den  in  Umlauf  gegebenen  neuen
Silbermünzen  1700000  Dinare  gegen  Banknoten  umgewechselt,