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welche  die  Banknoten,  zu  Umlaufsmitteln  verwendet,  aufweisen,
indem  sie  nämlich  das  kostspielige  Metall  durch  Papier  zu
ersetzen  gestatten,  bietet  der  Notenumlauf  noch  einen  besonderen
Vorteil  dadurch,  dass  die  zirkulierende  Notenmenge  zu  jederzeit ­
  leicht  vermehrt  und  vermindert  werden  kann.  Diese  Eigenschaft ­
  der  Banknoten  gewinnt  an  Bedeutung  namentlich  durch
den  Umstand,  dass  der  Verkehr  zu  verschiedenen  Zeiten  einen
verschiedenen  Betrag  an  Umlaufsmitteln  erfordert;  zu  gewissen
Zeiten  des  Jahres  (Ausfuhrsaison),  ja  an  bestimmten  Tagen
eines  Monats  (Ultimo-Zahlungen)  entsteht  eine  ungewöhnlich
lebhafte  Nachfrage  nach  Zirkulationsmitteln,  um  gleich  darauf
wieder  zu  sinken.  Diesen  Schwankungen  nun  zu  folgen  und
sich  denselben  anzupassen,  erscheint  der  Notenumlauf  sehr  geeignet. ­
  Einerseits  durch  Kreditgewährungen  in  Eorm  von
Noten  von  seiten  der  Bank,  andrerseits  durch  Noteneinlösungen
kann  der  Zirkulationsmittelvorrat  zu  jeder  Zeit  auf  die  einfachste ­
  Weise  vermehrt,  beziehungsweise  vermindert  werden,
wodurch  der  ganzen  Zirkulation  eine  Elastizität  verliehen  wird,
die  eine  ausschliessliche  Müuzenzirkulation  nicht  bietet.
Da  also  der  Bedarf  des  Verkehrs  an  Umlaufsmitteln  nicht
immer  derselbe,  sondern  in  steter  Veränderung  begriffen  ist,
die  zirkulierende  Notenmenge  aber  die  Höhe  dieses  Bedarfes
keineswegs  überschreiten  soll,  so  stellt  sich  bei  einem  .Rückgänge ­
  des  Geldbedarfes  und  dem  dadurch  momentan  geschaffenen
Geldiiberflusse  die  Notwendigkeit  ein,  Umlauf  und  Bedarf  an
Zirkulationsmitteln  wieder  ins  richtige  Verhältnis  zu  bringen,
die  überflüssigen  Noten  nämlich  aus  dem  Verkehr  zu  ziehen,
um  dadurch  ihrer  Entwertung  vorzubeugen.  Eine  solche  infolge
Überflusses  an  Umlaufsmitteln  notwendig  gewordene  Entlastung
des  Verkehrs  vollzieht  sich  nun  in  der  Regel  von  selbst,  indem
die  überflüssigen  Noten  in  die  Bank  strömen,  welche  aber  die
nötigen  baren  Mittel  vorrätig  haben  muss,  um  die  Einlösung
der  ihr  vorgelegten  Noten  bewerkstelligen  zu  können.  Dieser
bare  Vorrat  der  Bank  braucht  nicht  die  Höhe  des  gesamten
Notenumlaufes  zu  erreichen,  da  unter  normalen  Verhältnissen
durchaus  nicht  zu  befürchten  ist,  dass  plötzlich  die  Einlösung
sämtlioher  Noten  gefordert  werden  wird,  soll  aber  die  Ein-