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mittein  unmöglich  gemacht  wird.  Diesem  Umstande  wird  nun
in  der  indirekten  Durchführung  des  in  Rede  stehenden  Prinzips ­
  in  der  Weise  Rechnung  getragen,  dass  eine  Überschreitung
des  Kontingents  gegen  eine  nach  dem  Umfange  dieser  Überschreitung ­
  bemessene  Abgabe  dennoch  ermöglicht  wird,  während
die  direkte  Kontingentierung  die  zirkulierende  Notenmenge
absolut  begrenzt  und  dadurch  die  Nachteile,  welche  diese  mit
sich  bringt,  um  so  schärfer  hervortreten  lässt.
Es  ist  die  direkte  Kontingentierung,  welche  im  serbischen
Bankgesetze  Aufnahme  gefunden  hat,  indem  der  Notenumlauf
bekanntlich  auf  25  Millionen,  nachher  auf  30  Millionen  Dinare
absolut  beschränkt  wurde,  darüber  hinaus  also  keinesfalls  vermehrt ­
  werden  durfte.  Die  direkte  Kontingentierung  ist  allerdings ­
  gegenüber  der  indirekten  •—  wie  oben  angedeutet  wurde  —
mit  grösseren  Mängeln  behaftet,  aber  die  Unerträglichkeit
der  Kontingentierungsklausel  des  serbischen  Bankgesetzes  hat
doch  in  erster  Linie  ihren  Grund  in  der  Art  und  Weise,  in
welcher  das  Notenkontingent  bemessen  wurde.  Dasselbe  ist
nämlich  auf  25  Millionen  Dinare  festgesetzt  worden,  während
der  Verkehr  in  Wirklichkeit,  und  zwar  unter  normalen  Verhältnissen, ­
  ein  Bedürfnis  nach  Umlaufsmitteln  an  den  Tag
legte,  welches  darüber  hinaus  bis  auf  den  Betrag  von  30  Millionen
zu  steigen  pflegte.  Es  wurde  oben  auf  die  schädlichen  Folgen
hingewiesen,  welche  daraus  für  Bank  und  Volkswirtschaftentstanden
  und  welche  die  Regierung  veranlasst  haben,  das
Notenkontingent  im  Jahre  1898  auf  30  Millionen  Dinare  zu
erhöhen.  Unterdessen  lassen  die  Erscheinungen,  welche  seit
dieser  Zeit  zu  Tage  getreten  sind,  keinen  Zweifel  darüber,
dass  das  Notenkontingent  auch  durch  diese  Erhöhung  den
erforderlichen  Umfang  keineswegs  erhalten  hat.  Infolge  des
serbischen  Ausfuhrhandels,  welcher  im  Herbste  seinen  Höhepunkt ­
  erreicht,  steigern  sich  nämlich  die  Umsätze  zu  der  Zeit
derart,  dass  zu  ihrer  Bewältigung  eine  Menge  an  Zirkulationsmitteln ­
  erforderlich  wird,  welcher  gegenüber  das  Noteukontingent
entschieden  zu  niedrig  bemessen  erscheint.  Auf  diese  Weise
geschah  es,  dass  die  Bank  im  Jahre  1899,  zu  Beginn  des
Ausfuhrhandels,  infolge  gestiegener  Nachfrage  nach  Zahlungs-