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lierencler  Noten  zurückführen  zu  können,  so  ist  dies  nicht  der
Fall;  jede  Zunalime  des  Notenumlaufes  ist  nämlich  nicht  immer
von  einem  Steigen,  jede  Abnahme  nicht  immer  von  einem
Sinken  des  Agios  begleitet,  es  pflegen  beide  sogar  gerade  entgegengesetzte ­
  Richtungen  einzuschlagen,  indem  das  Agio  in
demselben  Zeitpunkte  im  Sinken  begriffen  sein  kann,  wo  der
Notenumlauf  vermehrt  wird,  und  umgekehrt.  Dies  ist  dadurch
zu  erklären,  dass  die  Richtung,  welche  das  Agio  nehmen  wird,
auch  noch  durch  anderweitige  Faktoren  beeinflusst  wird,  die
der  Einwirkung  der  Notenmenge  auf  das  Agio  entgegenwirken
können,  dieselbe  infolgedessen  auch  abschwächen  oder  paralysieren, ­
  so  dass  das  Agio  dem  Einflüsse  des  Notenumlaufes
vollkommen  entzogen  werden  kann.  Solche  Faktoren  haben
sich  auch  in  Bezug  auf  das  serbische  Agio  geltend  gemacht,
in  dem  Masse,  dass  ohne  deren  Berücksichtigung  die  Bewegung,
welche  das  Agio  im  einzelnen  aufweist,  gar  nicht  verstanden
werden  kann.  Das  Gold,  welches  mit  Agio  behaftet  erscheint,
nimmt  nämlich  einen  ausgesprochenen  Warencharakter  an  und
erhält  seinen  Preis  auf  dem  Markte,  wie  jede  andere  Ware,
je  nach  den  Verhältnissen  des  Angebotes  und  der  Nachfrage;
vermehrtes  Goldangebot  wird  also,  wenn  die  andern  Verhältnisse ­
  unverändert  bleiben,  ein  Sinken  des  Agios,  vermehrte
Nachfrage  ein  Steigen  desselben  zur  Folge  haben  usw.  Die
zahlreichen  Veränderungen,  welche  das  Agio  im  Laufe  einzelner
Jahre  aufweist,  werden  nun  ausschliesslich  in  der  jeweiligen
Gestaltung  der  Angebots-  und  Nachfrageverhältnisse  auf  dem
Goldmarkte  Serbiens  ihre  Erklärung  finden;  von  einer  sichtbaren ­
  Einwirkung  der  Notenmenge  auf  diese  wellenartige  Bewegung ­
  des  Goldpreises  kann  keine  Rede  sein,  durch  dieselbe
war  nur  jene  grosse  und  allgemeine  Richtung  zu  erklären,  welche
das  Agio  bis  1894/95  und  dann  seit  diesem  Jahre  wieder
genommen  hat.  Es  scheint  darnach,  dass  die  Notenmenge
bloss  die  Eigenschaft  besitzt,  das  Agio  zu  stände  zu  bringen
und  demselben  für  die  Bewegung  verhältnismässig  weite  Grenzen
zu  setzen,  innerhalb  welcher  es  aber  dem  Spiele  der  verschiedenartigsten ­
  Elemente,  die  auf  dem  Markte  tätig  sind,
preisgegeben  bleibt.