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der  Verkehr  bei  einer  derartigen  Überfüllung,  welche  übrigens
hier  von  keinen  nachteiligen  Folgen  begleitet  ist,  auch  im
"Wege  der  ümwechselung  der  Noten  gegen  Gold  helfen,  während
die  in  Silber  einlösbaren  Noten  Serbiens  nur  durch  Rückerstattung ­
  der  von  der  Bank  empfangenen  Darlehen  aus  dem
Umlaufe  geschafft  werden  können.  In  der  Zwischenzeit,  bis
dies  nicht  erfolgt  ist,  bringt  nun  der  den  Zirkulationsmittelbedarf ­
  des  Landes  überflügelnde  Notenumlauf  das  Agio  zum
Steigen  und  wird  dessen  hoher  Stand  zur  Winterszeit  ohne
Zweifel  zum  Teil  auch  auf  diesen  Umstand  zurückzuführen  sein.
Das  Sinken  des  Agios  in  den  Monaten  der  Ausfuhr,  das
Steigen  desselben  in  denjenigen  der  überwiegenden  Einfuhr
wird  nun  in  den  einzelnen  Jahren  in  grösserem  oder  geringerem
Grade  erfolgen,  in  erster  Linie  je  nach  dem  Umfange,  welchen
die  Ausfuhr,  beziehungsweise  die  Einfuhr  annimmt,  ferner  je
nachdem  anderweitige  Faktoren  ihre  "Wirkung  überhaupt,  ob
in  grösserem  oder  geringerem  Masse  geltend  machen.  Im
Jahre  1897  z.  B.  hatte  das  Agio  so  tief  sinken  können,  weil
infolge  der  günstigen  Gestaltung  der  Ausfuhr,  namentlich  der
Pflaumen,  die  ein  recht  gutes  Jahr  hatten,  ein  überaus  reichlicher ­
  Goldzufluss  erfolgte  —•  das  Volk  pflegte  zu  sagen,  die
Pflaumen  hätten  das  Jahr  vergoldet  —,  diesem  starken  Goldangebote ­
  aber  keine  Nachfrage  gegenüberstand  und  infolgedessen ­
  das  Agio  im  Sinken  nicht  aufgehalten  wurde.  —  Im
Jahre  1894  wies  das  Agio  Mitte  Juli,  also  unmittelbar  vor
dem  Beginne  des  Ausfuhrhandels,  einen  Stand  von  2,05  Dinaren
auf  und  anstatt  infolge  des  im  August  bereits  eingetretenen
Goldzuflusses  weiter  zu  sinken,  ging  es  im  Gegenteil  nach
aufwärts  und  erreichte  schon  Ende  desselben  Monats  eine
Höhe  von  2,60  Dinaren.  Dies  ist  darauf  zurückzuführen,  dass
der  Staat,  welcher  zwecks  Zahlungen  an  seine  ausländischen
Gläubiger  Gold  benötigte,  als  Käufer  aufgetreten  war,  noch
mehr  aber  auf  die  Art  und  Weise,  in  welcher  diese  Ankäufe
realisiert  wurden;  dieselben  wurden  nämlich  der  Belgrader
Filiale  einer  Wiener  Bank  übertragen,  welche  das  zu  den
Ankäufen  nötige  Silber  von  den  staatlichen  Kassen  zugeführt
erhielt  und  das  Gold  an  die  auswärtigen  Finanzgruppen  zu