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und  -Vorrat  wieder  hergestellt  wird.  Eine  solche  Selbstregulierung ­
  des  Geldumlaufes  kann  unter  der  Herrschaft  des
Papiergeldes  offenbar  nicht  vor  sich  gehen,  da  dieses  infolge
seiner  auf  den  inländischen  Verkehr  beschränkten  Zahlungsfähigkeit ­
  durchaus  nicht  ausserhalb  des  Landes  gebracht
werden  kann.  Was  nun  die  serbischen  Silbernoten  anbelangt,
so  weisen  dieselben  in  dieser  Hinsicht  bis  zu  einem  gewissen
Grade  Ähnlichkeit  mit  dem  Papiergelde  auf.  Pührt  nämlich
ein  übermässiges  Anschwellen  des  Notenumlaufes  zur  Preissteigerung, ­
  vermehrter  Wareneinfuhr  und  folglich  zur  Passivität ­
  der  Zahlungsbilanz,  und  soll  demnach  an  das  Ausland  bar
.gezahlt  werden,  so  wird  durch  diese  Zahlungen  der  heimische
Notenumlauf  keineswegs  vermindert  und  infolgedessen  auch
eine  Entlastung  des  Verkehrs  nicht  herbeigeführt.  Die  Mittel
zu  diesen  auswärtigen  Zahlungen  können  eben  nicht  durch
Umwechselung  der  Noten  gewonnen  werden,  welche  doch  ausschliesslich ­
  in  unterwertigen  Siibermiinzen  einlösbar  sind,  die
nur  im  Inlande  volle  Zahlungskraft  besitzen.  Für  das  Ausland ­
  sind  nämlich  diese  Silbermünzen  kein  Geld,  sondern
Ware,  und  infolgedessen  nur  so  viel  wert,  als  das  in  ihnen
enthaltene  Metall;  so  lange  also  das  Silbergeld  im  Inlande
zu  einem  seinen  Metallgehalt  übersteigenden  Nominalwert  in
Zahlung  genommen  wird  und  daher  nicht  ins  Ausland  abfiiessen
  kann,  wirken  die  Noten  ganz  nach  Art  des  Papiergeldes, ­
  indem  sie  ebenfalls  nicht  im  Wege  einer  passiven
Zahlungsbilanz  aus  dem  Umlaufe  geschafft  werden  können.
Während  aber  der  Verkehr  in  einem  Papiergeldlande
gegenüber  der  ihn  belastenden  Zirkulationsmittelmenge  ganz
wehrlos  dasteht,  indem  der  einmal  ausgegebene  Betrag  au
Papiergeld  dauernd  im  Umlaufe  verbleibt  und  durch  den  Verkehr ­
  auch  nicht  vorübergehend  vermindert  werden  kann,  hat
der  Verkehr  in  Serbien  dennoch  die  Möglichkeit,  auf  die  zirkulierende ­
  Notenmenge  regulierend  einzuwirken.  Da  nämlich
die  Noten  der  Bank  stets  im  Wege  der  Verleihung  von  kurzfristigen ­
  Darlehen  in  Umlauf  gelangen,  nach  Ablauf  der  Darlehensfrist ­
  also  immer  wieder  in  die  Bank  zurückströmen,  um
nach  Massgabe  der  Nachfrage  nach  Zahlungsmitteln  aufs  neue