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wieder  in  Umlauf  gesetzt  zu  werden,  so  gestaltet  sich  diu
zirkulierende  Notenmenge  grösser  oder  kleiner,  je  nach  der
Lebhaftigkeit,  mit  welcher  die  Bank  durch  Gesuche  um  Darlehen ­
  in  Form  von  Noten  in  Anspruch  genommen  wird.  Sind
also  Noten  im  Überfluss  im  Umlaufe,  so  wird  sich  der  Verkehr ­
  enthalten,  auf  die  Mittel  der  Bank  noch  weiter  Ansprüche ­
  zu  stellen  und  diese  infolgedessen  keine  Veranlassung
haben,  die  zurückgeströmten  Noten  wieder  in  Zirkulation  zu
setzen,  so  dass  der  Notenumlauf  vermindert  und  mit  dem
Geldbedarfe  des  Verkehrs  ins  richtige  Verhältnis  gebracht
wird.  Es  ist  begreiflich,  dass  bei  der  dreimonatlichen  Frist,
auf  welche  die  Bank  ihre  Darlehen  zu  gewähren  pflegt,  die
Noten  nur  langsam  zurückströmen  und  die  angestrebte  Verminderung ­
  des  Notenumlaufes  infolgedessen  erst  innerhalb
eines  verhältnismässig  grösseren  Zeitraumes  zu  stände  gebracht
werden  kann;  da  aber  eine  solche  Reduktion  der  in  einem
Lande  vorrätigen  Geldmenge,  auch  wenn  sie  im  Wege  der
passiven  Zahlungsbilanz  erfolgt,  längere  Zeit  in  Anspruch
nehmen  wird,,  so  erscheint  insofern  der  papiergeldartige  Charakter ­
  der  serbischen  Noten  in  den  Hintergrund  gerückt,  da
die  Noten  —  wenn  auch  nicht,  nach  voran  gegangen  er  Umwechslung ­
  in  Metall,  im  Wege  des  Abflusses  nach  dem  Auslande ­
  •—  so  doch  auf  dem  Wege  der  allmählichen  Zurückströmung ­
  in  die  Bank,  durch  den  Verkehr  selbst  aus  dem
Umlauf  gebracht  werden  können.
Soll  aber  die  zirkulierende  Notenmenge,  wenn  sie  über
das  Geldbedürfnis  des  Landes  hinausgewachsen  ist,  in  möglichst
kurzer  Zeit  entsprechend  reduziert  werden,  so  tritt  jenes
Moment,  durch  welches  die  Noten  papiergeldartigen  Charakter
erhalten,  indem  sie  nämlich  mit  unterwertigen  Silbermünzen
eiugelöst  werden,  wieder  in  den  Vordergrund  und  macht  sich
in  nachteiligen  Folgen  geltend.  Denn  würden  die  Noten  in
vollhaltigen  Münzen  einlösbar  sein,  so  wäre  es  möglich,  den
Notenumlauf  durch  Umwechselung  der  Noten  jederzeit  rasch
zu  vermindern,  da  die  durch  die  Umwechselung  gewonnenen
Münzen,  ihrem  Metallgehalte  nach,  in  rohem  sowie  in  gemünztem
Zustande  denselben  Wert  repräsentieren  würden  und  daher  jeder-