— 29 Die Akkumulatorenfabrikation, die in der Schweiz durch drei Firmen vertreten wird, ist vollauf imstande, den heimischen Bedarf zu decken. Die Societe Suisse pour la construktion d’accumulateurs ölectriques in Marly le Grand hat mit den s. Z. bestehenden Akkumulatoren- Werken System Pollak in Liq. eine Konvention ge schlossen; sie ist die kleinste der Firmen und ist jetzt von der Akkumulatorenfabrik Oerlikon angekauft. Ihr lolgt die Akkumulatorenfabrik 1 ribelhorn Akt.-Ges. in Olten, jetzt in Liquidation; diese baute nach den bekannten Patenten ihres Gründers und hatte regen Absatz nach dem Auslande. Die grösste und auch leistungsfähigste Firma der Akkumulatorenbranche ist die Akkumula torenfabrik Oerlikon, Akt.-Ges. Das Hauptabsatzgebiet ihrer Produkte bildet die Schweiz. Da die Linkaulspreise der Rohmaterialien stets sehr grossen Schwankungen unterworfen sind (vgl. den Abschnitt 6: Preisverhält nisse), hatte dieser Spezialzweig meist grosse Sorge, den Absatz auf alter Höhe zu halten. Die Verkaufspreise der Akkumulatoren-Werke gingen im Zusammenhang mit der allgemeinen Lage der elektrischen Industrie in den Krisenjahren zurück, trotzdem der Umsatz stets ein be friedigender blieb, d. h. die Fabriken vollnui beschäftigt waren. Die Glühlampenfabriken, die in der Schweiz durch die Zuger-, Zürcher- und Aarauer-Glühlampenfabnken vertreten werden, sind dem internationalen Kartell, das seine Verkaufsstelle in Berlin hat, beigetreten. Die Ab satzverhältnisse waren im allgemeinen gute zu nennen; nur Hessen auch hier die Verkaufspreise zu wünschen übrig, was in erster Linie zur Gründung einer „Verkaufs-