69 täten zu verfolgen. Nur ein solches Vorgehen ermöglicht gleichzeitig, bei Wiederbelebung der Geschäfte nicht die beste Zeit erst verwenden zu müssen, um Versäumtes nachzuholen, sondern alsdann an dem Aufschwünge in vollem Masse teilzunehmen.“ Der guten Konstruktion ihrer Maschinen anderen ausländischen konkurrierenden Fabriken gegenüber ver dankt es die schweizerische Elektrizitäts-Industrie, dass sie sich doch noch relativ schnell wieder erholen konnte. Wie der Geschäftsbericht von Brown, Boveri & Co. für 1902/03 erwähnt, trug hierzu auch nicht unwesentlich ^ei, dass „äusserste Sparsamkeit in allen Betrieben“ herrschte. Der Verbilligung der Herstellungsweisen wandte man die grösste Aufmerksamkeit zu; die Requisition Stätigkeit wurde vermehrt. In dem Geschäfts jahre 1903/04 konnte die Geschäftsstörung als über wanden gelten. — 10. Interessenvereinigungen. Preisvereinigungen, Kartelle odersonstigelnteressen- verbände (Ringe. Trusts usw.) kommen in der schweize rischen elektrotechnischen Industrie nur ganz vereinzelt vor. Zu einem, wenn auch nur loseren, Zusammenschluss her Grossfirmen ist es bis jetzt nicht gekommen. Man verfolgt mit grossem Interesse den heissen Konkurrenzkampf der deutschen Nachbarbetriebe, r er zur Vernichtung grosser und kleiner Werke führt, gei aber nicht daran, sich selbst vor Uebergriffen zu Wahren bezw. hierfür geeignete Schritte ( inzul Eigentlich sollte man glauben, dass es den Gross firmen bei ihrer geringen Zahl nicht schwel falle, einen