93 den Freileitungsdrähten Kupfer durch Aluminium zu ersetzen. Dem steigenden jährlichen Absatz entspricht eine Steigerung der Kurse für die Aktien der Aluminium- Industrie-Akticn-Gesellschaft Neuhausen an den Börsen in Zürich, Basel und Frankfurt a. M. An letztgenannter Börse notierten die Aktien Ende 1895 mi.t l30,90°/ 0 , Ende 1897 mit 165%, Ende 1900 mit 153%, Ende 1903 mit 205,20%, Ende 1904 mit 257% und Ende 1905 mit 317%. Die Bilanzen der Gesellschaft zeigen ein sehr er- heuliches Bild. Ende 1904 betrug das Aktienkapital 16 Mill. Franken, von denen bis jeizt 50% eingezahlt s ind. Einer Obligationenschuld von 5,8 Mill. Fr. stand «ine Rückstellung für Amortisation von 5,9 Mill. Fr. gegenüber, einer Kreditorenschuld von 1,5 Mill. Fr., ein Bank- und Debitorenguthaben von 6,5 Mill. Fr. Den Wert der Anlagen in Neuhausen beziffert die Gesellschaft '"mt rund 5 Mill. Fr., den der Anlagen in Rheinfelden ,T >it rund 6 Mill. Fr., den der Anlagen in Lend mit rund 4 Mill. Fr. und den der Anlagen in Rauris mit rund ' Mill. Fr. An der chemischen Fabrik Goldschmieden (Schlesien), die das für die Zwecke der Aluminium- Industrie erforderliche Aluminiumoxyd herstellt, ist sie IT >it einem Kommanditkapital von rund I Mill. Fr. be- Bdligt. Der Nettogewinn für 1904 betrug rund 2 Mill. kr. gegenüber 1,75 Mill. Fr. im Jahre vorher. An Dividenden kamen zur Verteilung 1891 = 3%, 1895 = 10%, 1897 = 12 %, 1900 = 12'/,%, 1903 = 16%, 1904 = 18% und 1905 — 22%. Ausser Aluminium und Aluminium- Begierungen stellt die Gesellschaft noch Calciumkarbid * n grossem Massstabe her. Neuerdings wurde be-