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        <title>Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz</title>
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            <forname>Julius G.</forname>
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      <div>32 
hatten das Nacharbeiten. Aufgefundene Mängel wurden 
von den Installateuren nicht anerkannt und deshalb auch 
nicht ausgebessert. Die Pfuscharbeit der Unberufenen 
veranlasste in erster Linie die Behörden zur Einführung 
nachher oft allzu rigoroser Vorschriften. 
2. Die Elektrizität kommt in der Schweiz nicht nur 
in Städten sondern auch in sehr zerstreuten Ortschaften 
zur Verteilung. Dies bedingt für die Elektrizitäts-Werke 
das Halten verhältnismässig zahlreichen Personals für 
die Überwachung ihrer sich meilenweit erstreckenden 
Anlagen. Natürlich entstehen dadurch grosse Kosten. 
Um diese herabzumindern bezw. auszugleichen, werden 
die Überwachungsbeamten, soweit es der Dienst ge 
stattet, mit Installationsarbeiten beschäftigt. Den Werken 
die Installationsarbeiten wegnehmen, hiesse einfach, 
erstere bei den allgemein billigen Strompreisen ver 
anlassen, ihr Überwachungspersonal zu reduzieren und 
weiter zu distanzieren, zum Schaden des Publikums, 
das ,dann länger auf Behebung von Störungen warten 
müsste. 
Immerhin sind bei grösseren Anlagen meistens 
auch einige selbständige Installateure konzessioniert. 
Kür gut geschulte Kräfte bleibt in dieser Richtung auch 
fernerhin ein Arbeitsfeld für freie, ungebundene Be 
tätigung. Installationsbureaux, wie sie in Deutschland 
von Grossfirmen der elektrischen Branche errichtet 
wurden, gibt es in der Schweiz nicht. 
Um dem Stand der Installateure eine bessere Stütze 
auf wirtschaftlichem Gebiete zu geben, wäre eine Or 
ganisierung der Berufsgenossen sehr am Platze. Dahin 
gehende Bestrebungen tauchen ja auch schon hin und 
wieder auf; es ist im Interesse des Standes nur zu</div>
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