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von  dem  jeweiligen  Vorhandensein  von  Metallgeld  vollziehen,
dass  die  Abnützung  des  Münzgeldes  verringert  wird,  ja  dass
sogar  andere  Geldsurrogate  immer  mehr  in  den  Hintergrund
treten.  Wird  nämlich  durch  die  Notenausgabe  die  Banknote
an  die  Stelle  des  Metallgeldes  gesetzt,  ist  die  Kassehaltung
also  hier  wie  bei  der  Münze,  noch  Sache  der  handgreiflichen
Verwahrung  für  das  Publikum,  so  ändert  sich,  wie  wir  bereits
gesehen,  durch  die  laufende  Rechnung  auf  Depositenkonto  die
Technik  des  Kassehaltens.  Sodann  kennt  die  Bank  ihre  Depositengläubiger ­
  genau  und  weiss,  wie  hoch  sich  das  Guthaben
eines  jeden  beläuft,  wovon  bei  der  Notenausgabe  nicht  die
Rede  sein  kann.  Dadurch  ist  mit  dem  Notengeschäft  ein  Nachteil ­
  verbunden,  der  darin  besteht,  dass  die  Präsentation  von
Noten  plötzlich  und  unvermittelt  geschieht,  was  bei  der  Abhebung ­
  von  Depositen  in  der  Regel  nicht  der  Fall  ist 1 ).  Kein
Wunder,  wenn  daher  in  Ländern  mit  sehr  entwickeltem  Bankwesen ­
  die  Banknote  immer  mehr  und  mehr  zurücktritt.  Dies
zeigt  uns  Dun  bar  in  folgender  Tabelle  sehr  gut  hinsichtlich
der  Verdrängung  der  Banknoten  in  den  Vereinigten  Staaten
von  Amerika.
Verhältnis  der  Noten  und  Depositen  in  Stadt  und  Land
der  Ver.  Staaten 2 )
Unter  Zugrundelegung  eines  Kapitals  inkl.  Reserven  =  100.
Stadt  Land

1875

1890

1875

1890

Kapital

100

100

100

100

Darlehen  (Loans)

187

275

130

199

Privatdepositen  (Individual-Deposits)  .

144

215

77

158

Noten

34

6

60

19

Er  zeigt  uns  insbesondere,  wie  in  den  dichter  bevölkerten ­
  Gegenden  der  Verdrängungsprozess  stärker  ist,  als  in  den
weniger  dicht  besiedelten.  Trotzdem  aber  findet  auch  in  den
schwächer  bewohnten  Territorien  innerhalb  15  Jahren  ein  Um1) ­

  Vgl.  B.  Hildebrand  a.  a.  O.  S.  134fit
2 )  Dunbar,  The  Theory  and  History  of  Banking,  p.  51.
Buff,  Das  Eontokorrentgeschäft  im  deutschen  Bankgewerbe  2