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Schnittes  beiträgt.  Zuvörderst  jedoch  müssen  einige  technische
Ausdrücke,  deren  ich  mich  im  folgenden  zu  bedienen  habe,
erklärt  werden.  In  Betracht  kommen  besonders  die  Bezeichnungen ­
  „Zinszahlen“,  auch  „Nummern“  oder  „Nombres“
genannt,  und  „Zinsdivisor“.  Sie  dienen  zur  Erleichterung  der
Rechnungsoperationen,  was  aus  nachstehendem  Beispiel  unschwer ­
  hervorgehen  dürfte.
Wenn  wir  den  Zins  ermitteln  wollen,  den  ein  Kapital  K
^  tragen  soll,

für  eine  Anzahl  Tage  T  zu  einem  Zinsfusse
P

so  bedienen  wir  uns  der  Formel  K  X

X

100
T

(das  Jahr

100  ’  '  360
wird  in  Deutschland  und  Frankreich  zu  360  Tagen,  jeder
Monat  in  Deutschland  zu  30  Tagen,  in  Frankreich  zu  den
Kalendertagen  gerechnet.  In  Amerika,  England  und  Holland
jedoch  wird  das  Jahr  zu  365  Tagen,  jeder  Monat  zu  den
Kalendertagen  gezählt).  Die  jedesmalige  Anwendung  der
ganzen  Formel  würde  etwas  umständlich  sein.  Dem  sucht
man  durch  Anwendung  der  Zinszahlen  zu  entgehen.  Sie  werden ­
  gefunden  durch  Multiplikation  des  Kapitals  mit  der  Anzahl
K  X  T
der  Tage  und  der  Division  durch  Hundert:  —^Der
Yorteil,  welchen  dieser  Berechnungsmodus  gewährt,  besteht
P
darin,  dass  die  Multiplikation  mit  dem  Bruche  —-  nicht  bei
ouü
jedem  Posten,  sondern  bloss  einmal  bei  gleichem  und  bei
wechselndem  Zinsfusse  nur  ganz  selten  ausgeführt  zu  werden
braucht.  Eine  weitere  Vereinfachung  kann  durch  Anwendung
des  Zinsdivisors  erzielt  werden.  Der  Zinsdivisor  des  Bruches
P
■  ggQ  wird  durch  Vereinfachung  des  Zählers  und  Nenners

liehe  Seite  der  üblichen  Rechnungsmethoden  im  Kontokorrentverhältnis“,
in  Goldschmidts  Zeitschrift  18B4,  Bd.  7.  S.  88  ff.;  G  re  b  e  r  a.  a.  O.  S.  144  ff.;
Ke  mm  er  a.  a.  0.  S.  122  ff.;  Mohr  a.  a.  O.  S.  8  ff.  Von  ausländischer
Literatur  führe  ich  an:  Eugene  Ldautey  im  Dict.  du  Commerce  von
Yves  Guyot  und  A.  Raffalovich,  Art.  Compte-courant  et  d’Int6r6t,
Bd.  I.  S.  955  ff.;  Courcelle-Seneuil,  Les  operations  de  Banque,
Paris  1896,  S.  616  ff.