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(eigentlich  des  Saldos  der  Diskontzahlen),  müssen  die  Zinsen
hieraus  auf  derselben  Seite,  weil  doppelt  negativ  (d.  h.  positiv),
gebucht  werden  und  nicht  auf  der  entgegengesetzten  Seite
des  Nummernsaldos.
Werden  bei  dieser  Methode  Posten  nach  dem  Abschlusstage ­
  fällig,  so  werden  sie  wie  alle  anderen  behandelt;  selbstverständlich ­
  muss  dann  der  Zinsfuss  in  der  nächsten  Rechnungsperiode
  derselbe  sein,  wie  in  der  abgeschlossenen.  Dadurch  kann
man  die  Anwendung  der  roten  Zinszahlen  vermeiden  (BeispiellV).
Rote  Zinszahlen  kommen  hier  nur  vor,  wenn  Posten  vor  dem
frühesten  Verfalltage  fällig  sind.  Auch  bei  dieser  Methode  muss
(wie  bei  der  progressiven)  der  Zinsfuss  auf  beiden  Seiten  gleich
sein 1 ).  Die  beiden  genannten  Methoden  können  indes  ebenfalls
dann  angewendet  werden,  wenn  der  Zinsfuss  zwar  im  Soll  und
Haben  gleich,  jedoch  im  Laufe  der  Periode  (meist  infolge  der
Veränderung  des  Reichsbankdiskonts)  ein  wechselnder  ist.  Statt
nun  in  einem  solchen  Palle,  wie  früher,  einen  förmlichen  Abschluss ­
  am  Schlüsse  jeder  Periode  erfolgen  zu  lassen,  nimmt  man
jetzt  die  Verteilung  der  auf  die  einzelnen  Perioden  entfallenden
Ziinszahlen  erst  beim  endgültigen  Abschlüsse  vor.  Dadurch  vermeidet ­
  man  die  Unbequemlichkeit  des  mehrmaligen  Abschliessens
innerhalb  des  gesamten  Zeitabschnittes.  Zwar  leidet  hierunter
die  Uebersichtlichkeit,  doch  kann  man  diesem  Mangel  einigermassen
  abhelfen  (vergl.  Beispiel  V  und  die  Erklärung  dazu) *  2  3 ).
Die  progressive  und  retrograde  Methode  werden  auch,  im
Gegensatz  zu  der  im  folgenden  zu  erörternden  Staffelmethode,
Kolonnenmethoden  genannt.

d)  Die  Staffelmethode  s )
Bei  dieser  Rechnungsart  werden  die  Posten  nach  der
chronologischen  Folge  ihrer  Verfallzeit  unter  einander  gestellt.
*)  Vgl.  Schiebe  a.  a.  O.  S.  102  ff.  und  meine  Ausführungen  sub.  e
S.  80  ff.  dieser  Arbeit.
2 )  Dazu  Rothschild,  Taschenbuch  für  Kaufleute,  34.  Aufl.  Leipzig
1893,  2.  Teil,  S.  154  ff.,  bes.  S.  156—157.
3 )  Da  diese  Methode  zuerst  in  Hamburg  angewendet  wurde,  wird
sie  auch  häufig  Hamburger  Methode  genannt.  In  Frankreich  wird  diese
Methode  gewöhnlich  „methode  par  soldes“  genannt.