Gründet  Arbeitgeberverbände!

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nicht  im  geringsten  die  Verdienste  derer  verkleinert  werden,
die  ihre  ganze  Kraft  darangesetzt  haben,  um  den  formellen
Zusammenschluss  der  deutschen  Arbeitgeber,  so  wie  er  in
Gestalt  der  Gründung  der  »Hauptstelle  deutscher  Arbeitgeberverbände« ­
  und  der  »Freien  Vereinigung  von  Arbeitgeber- ­
  und  wirtschaftlichen  Verbänden«  heute  schon  vorliegt,
zu  stände  zu  bringen.  Im  Gegenteil!  Es  war  durchaus  notwendig,
dass  solcherart  eine  Warte  geschaffen  wurde,  um  die  sich  das
bislang  zum  Vorteil  seiner  Gegner  der  einheitlichen  Führung  ermangelnde ­
  Unternehmertum  scharen  kann.  Sicher  aber  ist  es,
dass  noch  viel,  sehr  viel  geschehen  muss,  um  das  so  verheissungsvoll
  begonnene  Werk  seiner  Vollendung  entgegenzuführen.
Dass  dies  schliesslich  der  Fall  sein  wird,  dass  die  deutschen
Arbeitgeber  dem  an  sie  zu  ihrem  eigenen  Heil  und  zu  dem
der  nationalen  Produktion  ergangenen  Ruf  Folge  leisten  und
die  Cadres  bilden  werden,  auf  die  die  Zentrale  sich  stützen
muss,  darauf  setzen  wir  unser  festes  Vertrauen.
Noch  ein  Schlusswort!
Nicht  mit  Unrecht  wird  bittere  Klage  darüber  geführt,
dass  in  erster  Linie  die  Zerklüftung  unserer  innerpolitischen
Verhältnisse,  wie  sie  eine  trübe  Folge  des  zwischen  den
bürgerlichen  Parteien  andauernden  Fehdezustandes  ist,  der
sozialdemokratischen  Wühlarbeit  Vorschub  leistet.  Die  auf
die  Koalition  des  deutschen  Unternehmertums  abzielenden

industrieller  beigefügt,  also  einer  lokal  und  einer  beruflich  organisierten
Arbeitgebervereinigung.  Die  Satzungen  beider  Verbände  sind  auf  Grund
reicher  praktischer  Erfahrungen  aufgestellt  und  können  daher  wohl  als  Beispiele ­
  gelten,  wobei  übrigens  ausdrücklich  bemerkt  werden  soll,  dass  auch
zahlreiche  andere  Verbände  in  Deutschland  über  äusserst  zweckmässige  und
sorgfältig  ausgearbeitete  Statuten  verfügen.
Die  »Deutsche  Arbeitgeberzeitung«  (Berlin  S.,  Oranienstr.  141)
hat  sich  bereit  erklärt,  in  allen  auf  die  Organisation  der  Arbeitgeber ­
  bezüglichen  Fragen  Auskunft  zu  erteilen,  bezw.  Anfragen
und  Anträge  an  die  zuständigen  Stellen  zu  leiten.  Verbände,  die
sich  einer  grösseren  Organisation  anschliessen  wollen,  und  Einzelfirmen, ­
  die  einem  Verbände  beizutreten  wünschen,  werden  daher
ersucht,  sich  an  die  Adresse  der  genannten  Zeitung  zu  wenden.