﻿Quillayasäure

Radium

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formt und in Zinnfolie gepackt
ts Opal in der Tonne war ein
ug, Fleckwasser enthält Quil-
:ben Ammoniak, Äther, Benzin
t, Fleckseife Quillayaextrakt
Galle und Seifenpulver. —
ldet, von der braunen Außen-
g.:, gelblichweiße, holzähnliche
ark faseriger Struktur. Sie sind
, oft bis zu 1 m lang, nur wenig
ruchlos, aber von sehr kratzen-
: ack. Beim Zerbrechen oder
: ckelter Staub erregt heftiges
Rinde erscheint auf dem Quer-
'atisch gefeldert, indem die ein-
abgegliederten Bastzonen von
dir deutlich erkennbaren Mark-
hsetzt sind. Hält man eine
1 ttfläche der Rinde gegen das
; man schon mit unbewaffnetem
he glänzende Teilchen, die sich
kroskope als Kristalle von oxal-
u erkennen geben. Infolge ihres
es ist die Rinde sehr schwierig
t und wird daher von den
f-.rn bereits auf Maschinen zer-
ie als Pulver in den Handel ge-
ll: Q. ist zollfrei,
ure, die in der Quillayarinde
hr giftige organische Säure, er-
reinem Zustande durch Fällung
r Abkochung der Rinde mit neu-
etat, Zersetzen des Bleinieder-
Schwefelsäure und Schwefel-
nd Verdampfen der erhaltenen
st zur Trockne. Aus dem Rück-
te freie Säure mit heißem abso-
aufgenommen, und diese Lösung
fachen Menge Chloroform ge-
rch noch verschiedene braunge-
t abgeschieden werden. Aus dem
die Q. durch Zusatz von Äther
-stfällt. Sie ist in Wasser, Alkohol
laltigem Chloroform leicht lös-
und Chloroform unlöslich. Mit
• Schwefelsäure färbt sie sich
ie Q. ist ein Glukosid und wird
l mit verdünnten Säuren in eine
le, nicht vergärbare Glukose und
:spalten. Sowohl die Säure, als
onsalz, das quillayasaure Natron,
>n in den kleinsten Stäubchen,
>en, in den Augen Tränenfluß
sn, im Kehlkopf heftige Husten-
ollfrei.

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t das im Jahre 1898 von dem
urie in der Pechblende von
intdeckte seltsame Element, wel-
em chemischen Verhalten dem
esteht, im übrigen aber völlig
. Eigenschaften aufweist. Man
"^lurch Ausziehen der gerösteten
Uranerze mit Schwefelsäure, wodurch das

Quinio. Unter diesem Namen kommt von
Brasilien aus ein Präparat in den Handel,
welches nach den Berichten der Produzenten
durch Ausziehen der frischen Rindenabfälle
der Chinabäume mit Alkohol und Kalk
gewonnen werden soll. Es enthält die China-
basen in unverbundenem freien, natürlich aber
noch ganz unreinem Zustande und bildet
eine gelbe, dem Fichtenharze ähnliche Masse,
welche in Wasser fast unlöslich, dagegen in
Alkohol, Äther, sowie in verdünnter Schwefel-
säure löslich ist. Ein ähnliches Präparat
kommt unter dem Namen Quinetum aus
Ostindien und wird dort ebenfalls aus den
nicht verkäuflichen Rindenabfällen der Hima-
layaanpflanzungen gewonnen. — Zollfrei.

Quitten sind die schön gelben, aromatisch
riechenden Früchte des Quittenbaums, Cy-
donia vulgaris Pers., welcher in Gärten
in mehreren Arten, wie: Apfel-, Birn-, portu-
giesische Quitte kultiviert wird und in Asien
und Europa bis nach Mitteldeutschland vor-
kommt. Die Früchte sind frisch ungenießbar,
werden aber eingemacht als Dessertfrucht,
ferner zu Gelees, Mus, Kompotts, Marme-
laden und Backwerk verwendet. Getrocknet
werden die zerlegten Früchte (lat. Fructus
cydoniae, frz. Fruits de coing, engl. Quince)
zur Herstellung von adstringierenden Gelees
auch medizinisch verordnet. — Quitten-
essenz ist ein Kunstprodukt (Pelargon-
säureäthylester), welches das eigentüm-
liche feine Aroma der Quittenfrüchte ziem-
lich gut wiedergibt. — Zoll: Q. s. Tarif
Nr. 47.

Quittenkerne (lat. Semen cydoniorum, frz.
Semences de coing, engl. Quince seeds), die
zwischen den fünfknorpeligen Scheidewänden
befindlichen Samen der Quitte, werden
wegen des, einen weißgrauen Überzug bil-
denden, eingetrockneten Schleims benutzt. Sie
sind den Birnkernen ähnlich geformt, braun,
aber glanzlos und mit einem weißgrauen
Überzüge bedeckt. Der durch Schütteln der
gequollenen Kerne mit Wasser abgesonderte
Quittenschleim (lat.Mucilago cydoniae)
dient zu Augenmitteln, sowie auch zu kosme-
tischen Zwecken. Die deutschen Samenkerne
kommen aus Franken und Württemberg,
andere aus Rußland und der Türkei. Ver-
fälschungen oder Verwechslungen mit Apfel-
oder Birnenkernen sind leicht an der glänzen-
den, nicht matten, schleimfreien Schale zu
erkennen. — Zollfrei.

Uran entfernt wird, und darauffolgende Be-
handlung des von Schwefelsäure befreiten
Rückstandes mit Natronlauge, in welche Blei,
Kieselsäure und Tonerde übergehen. Dann
wird mit Salzsäure und der hierin unlösliche
Teil mit Sodalösung erwärmt, um das Baryum-
sulfat mit dem nahestehenden R. in Kar-
bonate überzuführen, welche nunmehr in