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und  besonders  England  wurden  zwar  weniger  in  die  Kämpfe ­
  dieser  Zeit  verwickelt,  doch  immerhin  so  sehr  in  Mitleidenschaft ­
  gezogen,  dass  sie  für  den  auswärtigen  Handel ­
  nicht  in  der  nötigen  Weise  Sorge  tragen  konnten.
Oft  eigneten  sich  auch  die  entdeckten  Gebiete  noch  wenig ­
  zur  Kolonisation.  Das  Mutterland  wollte  aber  aus
dem  Seehandel  Nutzen  ziehen,  und  einzelne  Privatleute
waren  nicht  stark  genug,  um  einen  umfangreichen  Aussenhandel
  in  die  Hand  zu  nehmen.  —  Dies  waren  etwa
die  wesentlichsten  Momente,  die  zur  Gründung  von  Handelsgesellschaften ­
  führten,  die,  vom  Herrscher  des  Landes ­
  mit  den  nötigen  Rechten,  —  oft  politischer  Natur,
—  und  Machtbefugnissen  ausgerüstet,  sich  zu  mächtigen
Korporationen  organisierten  und  den  Handel  mit  Energie ­
  und  Erfolg  betrieben.
Naturgemäss  waren  diese  Gesellschaften  in  gewissem
Sinne  nur  ein  Notbehelf  des  Staates,  Einrichtungen,  die
nicht  für  die  Ewigkeit  bestimmt  waren.  Ihre  Aufgaben
vergrößerten  sich  schnell  und  wuchsen  ihnen  über  den
Kopf;  Angriffen  mit  Waffengewalt  waren  sie  selten  gewachsen. ­
  Dazu  kam,  dass  diese  Privatorganisationen  in
vieler  Hinsicht  mit  den  Interessen  des  Staates  kollidierten: ­
  Der  Staat  wollte  Gewinn  vom  Handel  haben  und
die  fremden  Gebiete  kolonisieren  Dagegen  lag  es  in  der
Natur  der  Sache,  dass  das  Monopol,  das  die  Gesellschaften ­
  gewöhnlich  erhielten,  meist  nur  dazu  diente,  ihre  wenigen ­
  Mitglieder  zu  bereichern,  und  da  sie  vielfach  auch
noch  Territorialrechte  in  ihren  privilegierten  Gebieten  hatten, ­
  so  wären  sie  der  Koloniebildung  die  doch  im  Interesse ­
  der  Regierung  lag,  feindlich  gesinnt  und  suchten
sie  nach  Kräften  zu  verhindern.
Bei 1  dieser  Sachlage  war  ein  Konflikt  der  Handelskompagnieen
  mit  der  Landesregierung  eine  notwendige  Folge; ­
  und  da  sie  nur  von  dieser  ihre  Macht  besassen,  so