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ist  nach  Entfernung  des  Stacheln  wohl  brauchbar,  die
Stacheln  werden  von  den  Indianern  zum  Schmucke  ihrer
Mokassins,  Jägertaschen  und  dergl.  benutzt.
Hasen  und  Kaninchen  sind  sehr  zahlreich  vertreten,
gewöhnlich  finden  aber  nur  die  schönen  weissen  Hasenfelle, ­
  als  Unterfutter  Verwendung.
Der  Büffel  oder  Bison  ist  jetzt  fast  ganz  ausgerottet.
Nur  im  Mackenzietale  finden  sich  noch  einige  wenige
wild  lebende  Tiere.  Dawson  sagt  darüber  : 6 )  „Die  Indianer ­
  hatten  den  Büffel  zu  ihrem  Lebensunterhalt  nötig,
und  wenn  sie  allein  ihn  gejagt  hätten,so  wäre  er  jetzt  noch
zahlreich  vorhanden;  aber  als  die  Eisenbahn  die  Ebenen ­
  durchkreuzte,  brachte  der  weisse  Mann  alle  möglichen ­
  Zerstörungswerkzeuge  der  Zivilisation  mit  und  ruhte
nicht  eher,  bis  der  letzte  angreifbare  Büffel  getötet  war.
In  den  Prärien  bleichen  die  Knochen  der  hingeschlachteten ­
  Tiere  und  werden  jetzt  als  Dungmittel  verkauft.”
Das  Büffelfell  giebt  prächtige  Decken,  das  Leder  ist
geschmeidig  und  doch  stark,  —  der  Iesuit  Charlevoix
behauptet  sogar: 7 )  „Les  Sauvages  en  font  des  Boucliers
qui  sont  trös-legers,  et  que  les  bales  de  fusil  ne  percent
pas  aisement.”
Der  Moschusochse  ist  ein  Tier  der  kalten  Zone;  er  wagt
sich  nicht  weiter  südlich,  als  bis  zum  59.  Parallel,  und
bewohnt  hauptsächlich  die  Barren  -  Grounds  und  die  arktischen ­
  Inseln,  besonders  Nord-  und  Nordost  -  Grönland.
Er  wird  heute  mehr  gejagt  als  früher,  aber  sein  Fell
ist  nicht  viel  wert,  obwohl  sich  Ieremie 8 )  zu  der  Behauptung ­
  versteigt:  „Ces  A.nimaux  ont  de  tres  -  belle  laine;
elle  est  plus  longue,  que  celle  des  Moutons  de  Barbarie.
I’en  avois'  ^.pporte  en  France  en  1708,  dont  je  m’ötois
fait  faire  des  Bas,  qui  etoient  plus  beaux  que  des  Bas
de  soye  .  .  .  '
6 )  Dawson  S.  59.
7 )  Charlevoix  V.,  S.  193.
8 )  Charlevoix  V.  S.  194.