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In  den  Rocky-Mountains  trifft  man  die  Rocky-M.-  Ziege
und  das  Rocky-  Mountainschaf  oder  Dickhorn  an,  in  den
Prärieebenen  die  gabelhörnige  Antilope.
Der  virginische  Hirsch  wird  noch  gejagt  in  den  mehr
südlichen  Wäldern  von  Neu-Braunschweig,  Quebec  und
Qntario,  seltener  in  Columbia.  Hauptsächlich  in  Centralcanada
  bis  in  die  Küstenketten  von  Britisch  -  Columbia
findet  man  den  grossohrigen  Hirsch.
Der  amerikanische  Elk  oder  Wapitihirsch  ist  im  Osten ­
  schon  ganz  ausgerottet  und  kommt  nur  noch  in  Britisch ­
  -  Columbia  vor.
Am  weitesten  verbreitet  ist  das  Elen,  dessen  französische ­
  Bezeichnung  „orignal”  in  Canada  wohl  fast  ebenso ­
  bekannt  ist  wie  die  englische  „morosedeer.”  Es  wird
in  Neu  -  Schottland  und  Neu-Braunschweig,  im  Mackenzietale ­
  und  im  nördlichen  Columbiadistrikt  gejagt.
Das  Wald  -  Cafibü  ist  in  Neu  -  Schottland  jetzt  fast  ganz
ausgestorben,  aber  von  da  bis  in  die  Wälder  des  Felsengebirges ­
  noch  häufig  anzutreffen.  Das  Barren  -  Ground  -
Caribu  bewohnt  in  starken  Herden  die  nördlichen  baumlosen ­
  Ebenen  der  Barren  -  Grounds  und  Labradors.  Es
ist  ungefähr  identisch  mit  dem  Rentier  von  Lappland.
Hirschleder  war  immer  ein  gesuchter  Artikel  Canadas.
  Die  Indianer  verfertigten  daraus  ihre  Jagdhemden,
Leggins  und  Mokassins.
Ausser  diesen  Pelztieren  ist  Canada  auch  noch  sehr
reich  an  jagdbaren  Vögeln.  Auf  den  zahllosen  Seen  sieht
man  Enten,  Gänse,  Schwäne,  Möven,  Schnepfen,  Reiher
u.  a.  m.  Man  nimmt  an,  dass  alljährlich  in  dem  Gürtel
um  die  Hudsonsbay  an  80000  Gänse  geschossen  werden.
Die  weiten  Ebenen  sind  die  Heimat  vieler  Hühnervögel: ­
  Rebhühner,  Haselhühner,  Tauben,  die  früher  in
ungeheuren  Schwärmen  das  Land  bevölkerten,  sind  jetzt
seltener  geworden.