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Der  Schwan  liefert  übrigens,  ebenso  wie  die  Gans  einen ­
  prächtigen  Pelz  zu  Verbrämungen  und  Boas.
Die  Seen  beherbergen  ausserdem  mannigfaltige  Fischsorten, ­
  besonders  Weissfische,  Salme  und  Forellen.  Im
grossen  Sklaven  -  See  wurden  einmal  in  einem  Jahre  75  000
Weissfische  gefangen.
Canada  ist  also  ausserordentlich  reich  an  Wild  von
allen  Sorten,  und  es  lässt  sich  wohl  verstehen,  dass  die
Ureinwohner  des  Landes  ihr  Jägerleben  nicht  aufgeben
wollten  und  sich  ihr  Paradies  als  die  „ewigen  Jagdgründe” ­
  dachten.
3.  Die  Vorgeschichte.  9 )
Die  Ureinwohner  haben  den  Namen  Indianer  behalten,
den  ihnen  die  ersten  Entdecker  Amerikas,  in  der  Meinung, ­
  einen  Teil  von  Indien  gefunden  zu  haben,  beilegten:
Die  Tat  des  Columbus  hatte  anregend  gewirkt:  nicht
nur  spanische  und  portugiesische,  sondern  auch  französische ­
  und  englische  Schiffe  durchkreuzten  bald  den  Ozean. ­
  Canadas  Küste  wurde  1497  von  John  Cabot,  oder
Giovanni  Cabotto,  einem  Genuesen  in  englischen  Diensten, ­
  entdeckt,  oder  richtiger:  wiederentdeckt,  denn  die
Normannen  haben  sie  ja  bereits  besucht.  Die  Fahrten
der  Gebrüter  Corte  Real  in  diese  Gegenden  fallen  etwas ­
  später.  Dann  lief  Verrazano  die  Küsten  an,  und  portugiesische ­
  Fischer  von  Aveiro  uns  Basken  begannen  den
Fischfang  bei  Labrador  und  Neu-Fundland.
Die  alte  Bezeichnung  dieses  Landes  als  „Ilha  de  Bacalhaos”
  (Kabeljauinsel)  ist  wahrscheinlich  auf  Cabot
zurückzuführen. 10 )
°)  Hauptquellen:  Dawson,  Charlevoix,  Hesse-Wartegg,  Hisloire  des
Voyages,  Nederkorn-Dissertation  Bo.  1899.  u.  a.
10 )  Näheres  darüber  bei  Nederkorn  »Entdeckungs-Besiedelungs-  und
Entwicklungsgeschichte  Canadas«  eLc.  Dissertation,  Bonn  1899,  Seite  17