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Schottland  und  kehrte  mit  einer  reichen  Ladung  von  Pelzwerk ­
  nach  Frankreich  zurück.
Mit  de  Monts  war  p  nter  andern  Edelherrn  und  Kaufleuten ­
  Samuel  de  Champlain  in  Amerika  gelandet.  Er
wurde  der  eigentliche  Pionier  der  Kolonisation.  Die  von
ihm  gegründeten  Niederlassungen  (z.B.  Quebec  i6o8)wuchsen
  rasch  an,  und  seine  Reisen  ins  Innere  klärten  Europa ­
  über  das  Land  mehr  und  mehr  auf.
Aber  fast  gleichzeitig  begannen  die  Engländer,  südlich
von  den  französischen  Gebieten,  die  Kolonisation  von  Virginia. ­
  1606  erhielten  zwei  Gesellschaften,  die  London-  und
die  Plymouthcompany,  Freibriefe  für  das  Land,  von  denen ­
  die  erstere  1607  Jamestown  gründete.  Bald  darauf
begannen  auch  schon  die  Kämpfe  der  beiden  Rivalen,
die  erst  150  Jahre  später  im  Frieden  von  Paris  ihren
Abschluss  fanden.
1613  wurde  Port  Royal  von  den  Engländern  zerstört,
1628  Canada  erobert  und  Champlain  gefangen,  aber  1631,
im  Frieden  von  St.  Germain,  wieder  alles  den  Franzosen
zurückgegeben.
Auch  gegen  die  Indianer  hatten  die  Franzosen  zu  kämpfen. ­

Die  grauenvollen  Indianerkriege  entstanden  teils  durch
das  Bündnis  mit  den  Algonkins,  durch  das  die  Franzosen ­
  in  die  Kämpfe  mit  den  Irokesen  verwickelt  wurden, ­
  teils  auch  durch  direkte  Feindseligkeiten  von  beiden ­
  Seiten.
Die  Kolonisten  lernten  allmählich  den  Kampf  nach  Art
der  Wilden  führen;  daher  entstanden  auch  zuerst  jene
„coureurs  des  bois,”  die  Waldläufer,  die  das  Jagdleben
in  der  Wildnis  dem  Ackerbau  in  den  Niederlassungen
vorzogen.  Wenn  ihr  gesetzloses  Treiben  auch  den  ruhigen ­
  Fortgang  der  Kolonie  hinderte,  so  waren  doch  auch
nicht  die  Vorteile  zu  verkennen,  die  das  Leben  dieser