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Leute  mit  sich  brachte.  Sie  machten  weite  Streifzüge
durch  die  Wälder,  und  wurden  so  die  Vorläufer  der  spätem ­
  kühnen  Entdeckungsreisenden  der  Franzosen;  auch
als  Pfadfinder  und  Dolmetscher  leisteten  sie  sehr  wesentliche ­
  Dienste  besonders  für  die  Pelzhändler.
Mit  dem  Fortschritt  der  Kolonisation  ging  ein  Aufschwung ­
  des  Pelzhandels  Hand  in  Hand.
1627  gründete  sich  eine  Kompagnie:  „la  Compagnie
de  la  Nouvelle  France,”  der  ein  Patent  zuerkannt  wurde
mit  dem  Titel:  „Acte  pour  l’^tablissement  de  la  Compagnie ­
  des  cent  Associes  pour  le  commerce  du  Canada,
contenant  les  articles  acordes  ä  la  dite  Compagnie  par
M.  le  Cardinal  Richelieu,  le  29.  Avril  1627.” 12 )
Das  Innere  wurde  von  Jahr  zu  Jahr  mehr  aufgeschlossen. ­
  Champlain  entdeckte  auf  seinen  Streifzügen  zwei  der
grossen  canadischen  Seenf  Er  fuhr  den  Ottawa  aufwärts,
machte  zum  ersten  Mal  die  Reise  von  Mattawa  zum  Lake
Nipissing,  von  da  zur  Georgiabay,  und  kehrte  durch  den
Simcoe  -  Lake,  Trentriver  und  Ontariosee  zurück.
Mit  dem  Anfang  der  sechziger  Jahre  nehmen  die  Entdeckungsfahrten ­
  einen  grossartigen  Charakter  an.
1660  waren  Groseilliers  und  Radisson  am  Lake  Nepigon,
  1665  war  Lake  Superior  in  seiner  ganzen  Ausdehnung ­
  entdeckt,  1669  erforschten  Dollier  und  Jolliet
den  Lake  Erie,  1673  erreichten  Pere  Marquette  und  Louis ­
  Iolliet  durch  den  Foxriver  den  Mississippi,  fuhren  hinab ­
  bis  zum  Arkansas  und  kehrten  durch  den  des  Plaines
  und  die  Chicagoportage  zurück.
Diese  Fahrten  der  Franzosen  waren  mit  dem  ritterlich
kühnen  Geiste  unternommen,  den  dieses  Volk  stets  beseelte, ­
  der  aber  keine  Nationaleigentümlichkeit  der  Engländer ­
  war.  Dagegen  fehlte  den  Franzosen  bei  ihren  Unternehmungen ­
  der  kühl  berechnende  Verstand,  sie  woll12 ­

 )  Fitzgerald.  S.  37.