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Die  Hudsonsbay-Company.
1.  Erste  Anfänge.
(1667-1670.)
Die  Hudsonsbay  war  bisher  nur  von  Entdeckern  und
einzelnen  Fischern  befahren  worden.
Nachdem  mit  Fox  und  James  die  Versuche,  die  Nordwestpassage ­
  zu  entdecken,  für  eine  Zeitlang  zur  Ruhe
gekommen  waren,  hörte  man  in  Europa  nichts  mehr  von
der  öden,  von  eisigen  Ufern  umgebenen  Bai.  An  eine
Ansiedlung  in  diesen  Gegenden  dachte  niemand,  und  das
ist  ganz  natürlich.  Es  musste  ein  spekulativer  Kopf  sein,
der  es  ausfindig  machen  konnte,  aus  diesen  Gebieten
Nutzen  zu  ziehen.
Aber  solche  Männer  gab  es  damals  in  der  französischen ­
  Kolonie  genug,  das  zeigt  schon  der  Umfang  des
Pelzhandels  und  die  Energie  in  der  Ausführung  der  Entdeckungen. ­
  1627  war  die  „Compagnie  des  cent  Associes”
gegründet  worden,  1663  wurde  ihr  Recht  der  Krone  abgetreten, ­
  doch  1665  empfing  die  neue  Genossenschaft  „La
compagnie  des  Indes  Occidentales”  ihr  Patent.
Trotz  des  Monopols  der  Gesellschaften,  gab  es  aber
auch  Privathändler,  die,  wenn  der  Gouverneur  der  Kolonie ­
  nicht  streng  war,  mehr  Aussicht  hatten,  sich  zu
bereichern,  als  die  Aktionäre  der  Kompagnien,  denn  sie
wagten  die  gefährliche  Reise  ins  Innere  und  brachten
zahlreiche  und  bessere  Pelzwaren  mit,  als  die  Kompagnien, ­
  die  sich  nicht  über  die  Ansiedlungen  hinauswagten,
sondern  hier  die  Indianer  erwarteten  und  dann  einen
bequemen,  aber  auch  weniger  ertragreichen  Tauschhandel ­
  trieben.
Einer  der  unternehmendsten  Pelzhändler  war  Medard
Chouart,  nach  seinem  kleinen  Gütchen  in  Frankreich  „des