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erfuhr  Neues  von  jenem  Wasser  im  Norden  und  von
einem  bequemen  Landweg  dahin  vom  Lake  Superior  aus.
Eine  dritte  Reise,  1662,  war  wieder  sehr  erfolgreich.
Groseilliers  und  Radisson  wussten  wohl,  dass  dieses
nördliche  grosse  Wasser  die  Hudsonsbay  sei,  und  es  war
in  ihrem  Kopfe  allmählich  ein  unternehmender  Plan  gereift: ­
  Wenn  man  an  der  Bay  Handelsposten  gründete
und  die  Indianer  dahin  kommen  liess,  so  war  ein  viel
reichlicherer  Ertrag  zu  erwarten,  als  die  Gebiete  in  der
Nähe  der  Ansiedlungen  ihn  liefern  konnten.  Ausserdem
lag  die  Bay  geschützt  gegen  äussere  Angriffe  und  war
auf  dem  Seewege  von  Canada  aus  zu  erreichen,  sodass
man  nicht  die  gefährliche  und  lange  Reise  ins  Innere
zu  machen  brauchte,  sondern  zur  See  auf  zeitlich  kürzerem ­
  Wege  sich  reichlicheren  Erfolg  versprechen  durfte.
Nachdem  die  beiden  Pelzhändler  sich  diesen  Plan  überlegt ­
  hatten,  Hessen  sie  ihn  nicht  mehr  los  und  setzten
alles  daran,  ihn  durchzuführen.
Aber  1663  kam  ein  neuer  Gouverneur  nach  Canada,
der  mit  Strenge  gegen  die  Privathändler  vorging  und
das  Monopol,  das  vom  König  einzelnen  Gesellschaften
ausgeteilt  wurde,  aufrecht  erhielt.
Als  daher  Groseilliers  mit  seinem  Vorschlag  vor  die
„Cent  Associes”  trat,  empfingen  diese  den  Privathändler
sehr  misstrauisch  und  wollten  von  seinen  Plänen  nichts
wissen. 11 )  Die  Dienste,  die  er  ihnen  als  Zwischenhändler
anbot,  schlugen  sie  ebenfalls  aus,  wahrscheinlich,  um  ein
für  allemal  mit  diesen  Privathändlern  aufzuräumen.  Sie
wollten  ganz  a  tlein,  ohne  Zwischenpersonen  und  ohne
in  die  Wildnis  reisen  zu  müssen,  mit  den  Indianern  Handel ­
  treiben.
Diese  kurzsichtige  Politik  war  nicht  nach  dem  Sinne
Groseilliers,’  aber  was  sollte  er  jetzt  tun!  Mit  seinem  ll

ll )  Willson  I,  17  ff.,  Historie  des  V.  XIV,  638.