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Privatgeschäft  hatte  es  ein  Ende,  und  die  privilegierten ­
  Händler  hatten  seine  Dienste  zurückgewiesen.  —  Er
beschloss,  dennoch,  sein  Vorhaben  durchzuführen,  auch
wenn  er  zu  den  Feinden  seines  Vaterlandes  übergehen
müsste.  Die  Engländer  mussten  ihm  helfen.  Er  reiste
nach  Boston  und  trug  hier  sein  Projekt  vor:  Englische
Schiffe  sollten  in  die  Bay  fahren,  und  Plandelshäuser
erbauen,  dann  würden  sie  hier,  im  Zentrum  des  Pelzhandels, ­
  ein  ergiebiges  Geschäft  machen.
Die  junge  Puritanerkok)nie,  die  sich  erst  mit  Mühe
gegen  ihre  äussern  Feinde  aufrecht  erhalten  konnte,  war
noch  nicht  imstande,  so  weitgehende  Unternehmungen
auszuführen.  Diese  Engländer  zeigten  aber  doch  das  grösste ­
  Verständnis  für  Groseilliers  Pläne  und  rieten  ihm,nach
England  zu  reisen  und  dem  Könige  seine  Dienste  anzubieten. ­
  Ein  tüchtiger  Seemann,  Zachary  Gillam,  der  ein
kleines  Schiff,  die  „Nonsuch,”  besass  und  mit  diesem
Reisen  zwischen  der  Kolonie  und  dem  Mutterlande  unternahm, ­
  erbot  sich,  Groseilliers  in  jeder  Weise  behülflich
  zu  sein.
Nach  einer  Rücksprache  mit  Radisson  wurde  beschlossen, ­
  nach  Europa  zu  fahren,  aber  dort  zuerst  in  Paris
den  Versuch  zu  machen,  Freunde  für  das  Hudsonsbay-Projekt
  zu  erwerben.
Die  Reise  nach  Paris  war  ergebnislos;  hier  hatte  man
für  solche  Handelspläne  nur  ein  hochmütiges  Achselzukken.

Aber  die  Engländer  hatten  die  beiden  Händler  nicht
aus  dem  Auge  verloren.  Ein  Colonel  Carr  aus  Boston
kam  in  Paris  an,  vermittelte  zwischen  ihnen  und  dem
englischen  Gesandten,  und  die  schliessliche  Folge  war,
dass  Groseilliers  ein  Empfehlungsschreiben  an  den  Prinzen ­
  Rupert  in  London  erhielt  und  sich  dahin  auf  den
Weg  machte.  Radisson  blieb  vorläufig  in  Paris  zurück.