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Seine  Reise  hatte  keine  weitere  Bedeutung,  sie  ist  nur
insofern  bemerkenswert,  als  es  die  erste  uns  bekannte
Expedition  ist,  die  zu  Lande  von  Canada  zur  Hudsonsbay
  gemacht  wurde.
Der  neue  Gouverneur,  Lyddal,  der  1672  von  London
aus  in  Fort  Charles  ankam,  liess  neue  Gebäude  erbauen
und  auf  Charlton  -  Island  ein  Depot  errichten.
Groseilliers  war  nach  Trois-Riviüres  zurückgekehrt
und  lebte  hier  untätig.  Radisson  dagegen  entwickelte  jetzt
eine  bedeutende  Tatkraft.  Er  reiste  zunächst  wieder  nach
Paris,  aber  hier  betrachtete  man  den  Ueberläufer  mit
unverhohlenem  Misstrauen.  In  England,  wohin  er  sich
nun  wandte,  gelang  es  ihm  auch  nicht,  das  Vertrauen  der
Company  wieder  zu  erwerben,  wenn  der  Prinz  Rupert
ihn  auch  freundlich  empfing.
Nun  reiste  er  wieder  nach  Frankreich  zurück  und  warb
hier  für  den  Plan,  den  canadischen  Handel  bis  zur  Hudsonsbay
  auszudehnen  und  so  die  Engländer  kalt  zu  stellen. ­
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Radisson,  der  zuerst  wie  ein  tatkräftiger  Kaufmann  auftritt,
  gebildet  und  sogar  vornehm  durch  seine  Verwandtschaft ­
  mit  dem  Sir  Kirke,  einem  Aktionär  der  Company,
gewinnt  jetzt  allmählich  ganz  das  Ansehen  eines  Halbwilden, ­
  eines  durchtriebenen  Abenteurers,  dem  alle  Mittel ­
  gerecht  sind,  um  nur  zu  seinem  Ziele  zu  kommen.
Um  diese  Zeit  kam  ein  Herr  la  Chesnaye  nach  Paris,
das  Haupt  der  „Compagnie  du  Nord,”  die  sich  in  Canada
gebildet  hatte,  „qui  entreprit  de  chasser  les  Anglois  de
la  Baied’  Hudson”  heisst  es  in  der  Histoire  des  Voyages.
Seine  Projekte  stimmten  sehr  mit  denen  Radissons  zusammen, ­
  und  er  war  erfreut,  diesen  Mann  in  Paris  zu
treffen.
La  Chesnaye  erwarb  endlich  auch  Colberts  Interesse

J4 )  Hist,  des  V.  XIV  642  ff.,  Willson  I  83  ff.