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schiffe!  Ihren  Söldnern  war  die  Sache,  der  sie  dienten,
gleichgültig,  und  es  war  natürlich,  dass  sie  bei  einem
Ernstfälle  ihr  Leben  nicht  für  das  Interesse  des  Handels
wagten.
Ganz  anders  war  es  bei  den  Franzosen,  die  mit  frischer ­
  Begeisterung  für  das  Wohl  Canadas  und  die  gloire
ihrer  Nation  in  den  Streit  zogen.
Sie  hatten  aber  auch  mit  einem  grossen  Nachteil  zu
kämpfen.  In  Canada  besassen  sie  nicht  genügend  Schiffe,
um  nach  einer  Eroberung  der  Bai  den  Handel  daselbst
und  damit  überhaupt  den  Besitz  dieser  Gebiete  dauernd
festzuhalten,  denn  die  Forts  wollten  mit  Lebensmitteln
versorgt  sein,  und  das  war  auf  dem  Landwege  fast  unmöglich. ­

Der  Gouverneur  Denonville  bat  daher  den  Hof  mehrfach ­
  um  Vergrösserung  der  Flotte.  Frankreich  sandte  endlich ­
  den  Admiral  'Last  mit  nicht  weniger  als  14  Schiffen.
Er  fuhr  in  die  Bai  ein  und  legte  sich  vor  Nelson.  Hier
hatte  man  aber  schon  von  weitem  seine  Ankunft  bemerkt, ­
  alle  tragbare  Habe  in  die  Wälder  geflüchtet  und
das  Fort  in  Brand  gesteckt.  Tast  kehrte  unverrichteter
Sache  zurück,  und  die  Engländer  bauten  das  Fort  fester ­
  auf  als  zuvor.
Nur  eine  canadische  Flotte,  die  beständig  zur  Hand
war,  konnte  die  Engländer  dauernd  niederhalten.  Iberville,
  der  zu  diesem  Zwecke  unablässig'-  tätig  war,  reiste ­
  endlich  selber  nach  Frankreich.  Er  wurde  sehr  gnädig
aufgenommen  und  erhielt  zu  seiner  Freude  zwei  Schiffe,
mit  denen  er  die  Bai  bezwingen  sollte.
Die  Company  hatte  unterdessen  (1693)  mit  leichter
Mühe  Fort  Albany  wiedergenommen,  weil  es  ganz  ohne
Unterstützung  geblieben  war  und  nur  noch  drei  Mann
als  Besatzung  hatte.  Auch  zwei  ihrer  einst  eroberten  Schiffe ­
  waren  ihr  dabei  wieder  in  die  Hände  gefallen.