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im  Spätherbst  des  folgenden  Jahres  kam  Iberville  vor
Nelson  an  und  nahm  es  ein,  bei  dem  Kampfe  musste  aber
einer  seiner  Brüder  sein  Leben  lassen.  Er  kehrte,  nach
Zurücklassung  einer  Besatzung  nach  Quebec  zurück.
Aber  nicht  lange  hiess  der  Posten  wieder  „Fort  Bourbon.” ­
  Im  Jahre  1696  kam  eine  englische  Flotte  von  vier
Schiffen  an,  die  den  Platz  wiedereroberte.
Sobald  die  Nachricht  hiervon  in  Paris  ankam,  beschloss
man  ein  grösseres  Geschwader  unter  Ibervilles  Kommando ­
  zu  stellen.  Vier  Schiffe  wurden  ausgerüstet,  die  im
August  1697  den  französischen  Hafen  verliessen.  In  Placentia
  auf  Neu-Fundland  übernahm  Iberville  das  Kommando ­
  und  brach  sofort  nach  der  Bai  auf.
Fast  gleichzeitig  war  ein  englisches  Geschwader  von
vier  Schiffen  von  Plymouth  abgefahren  und  nur  40  Stunden ­
  vor  den  Franzosen  in  der  Hudsonstrasse  angelangt.
Die  Meerenge  war  in  diesem  Jahre  besonders  stark  vom
Eise  belagert.  Die  Fahrzeuge  hatten  einen  gefahrvollen
Kampf  mit  den  Eisbergen  zu  bestehen,  bald  wurden  sie
von  einander  getrennt,  und  von  beiden  Seiten  verschwand
ein  Schiff  in  den  Fluten.
Iberville  gelang  es,  auf  seinem  gutsegelnden  „Pelican”
die  Engländer  zu  überholen  und  vor  ihnen,  am  4.  September, ­
  bei  Nelson  anzukommen.  Bei  Tagesanbruch  tauchten ­
  am  Horizonte  drei  Schiffe  auf,  die  der  französische
Kapitän  bald  als  feindliche  erkannte.  In  seiner  tollkühnen
Art  beschloss  er  sofort,  die  dreifach  überlegenen  Engländer ­
  anzugreifen.
Durch  treffliches  Manövrieren  wusste  er  einem  konzentrischen ­
  Angriffe  zu  entgehen,  und  nach  vierstündiger ­
  Kanonade  gelang  es  ihm,  das  grösste  Schiff  zum  Sinken ­
  zu  bringen.  Dann  warf  er  sich  auf  das  zweite,  das
die  Flagge  strich,  während  das  dritte  mit  Mühe  entkam. ­
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S6 )  Dawson,  S.  628,  Histoire  des  Voyages  S.  652,  Willson  I  201.