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nerv  abschneiden.  Darum  geschah,  ausser  einem  vergeblichen ­
  Versuch,  auch  Fort  Albany  zu  nehmen,  zur  See
nichts,  um  den  Besitz  der  Bai  für  Frankreich  zu  sichern.
Ieremie  in  Port  Nelson  sah  sich  bald  völlig  ohne  Unterstützung ­
  gelassen.  Die  Indianer  der  Umgegend  wollten
mit  ihm  Handel  treiben,  er  war  aber  nicht  imstande  dazu,
da  ihm  die  nötigen  Tauschwaren  fehlten.  Die  roten  Leute ­
  waren  aber  schon  so  sehr  an  die  europäischen  Hülfsmittel,
  besonders  an  die  Waffen  gewöhnt,  dass  sie  ohne
diese  sich  keinen  Lebensunterhalt  verschaffen  konnten.
Die  Hungersnot  trieb  sie  schliesslich  zur  Verzweiflung;
sie  überfielen  einen  Teil  der  Besatzung  bei  einem  Jagdausfluge ­
  und  machten  die  weissen  Männer  fast  ohne  Ausnahme ­
  nieder.  Dann  belagerten  sie  dass  Fort,  aber  viele
Wilden  starben  vor  Hunger.  Ieremie  überstand  die  Gefahren, ­
  obwohl  er  bis  zum  Utrechter  Frieden  (1713)  ohne
Unterstützung  blieb. 38 )
Bis  zu  dieser  Zeit  führte  auch  die  Company  ein  sehr
zweifelhaftes  Dasein.  Das  einzige  Fort,  das  sie  besetzt
hielt,  gehörte  nach  den  Festsetzungen  des  Ryswyker  Friedens ­
  den  Franzosen.  Die  Kommissionen,  welche  die  Einzelheiten ­
  festsetzten  sollten,  nahmen  sich  Zeit,  die  Sache
zu  regeln.
Der  spanisceh  Erbfolgekrieg  setzte  den  Unterhandlungen
ein  Ziel,  und  der  günstige  Verlauf  dieses  Krieges,  den
für  England  der  frühere  Gouverneur  der  Hudsonsbay  -
Company,  der  Herzog  von  Marlborough  führte,  rettete  die
Bai  für  England.
Die  Company  erlebte  die  Freude,  dass  ihre  Petitionen
an  die  Königin  Anna  Erfolg  hatten.  Ihre  Ansprüche  wurden ­
  aufs  neue  anerkannt  und  im  Frieden  von  Utrecht
bestätigt.
Es  wurde  festgesetzt,  dass  die  Hudsonsbay  -  Länder

8S )  Histoire  des  Voyages  XIV,  658/59,  Willson  I  230  ff.