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Wie  Robson  bemerkt 42 ),  gab  die  Company  als  Grund
der  Vergrösserung  des  Stocks  an  „for  making  it  more
diffusive  amongst  his  majestys  subjects,  and  more  a  national ­
  interest,”  aber  das  ist  unwahr.  Robson  selber  sagt
dazu:  „Die  Company  hatte  nur  90  Proprietors  und  hat
niemals  den  Stock  zu  öffentlichem  Verkauf  ausgegeben.”
Ihr  Hauptbjestreben  bei  dem  grossen  Manöver  war  wohl,
zu  bezwecken,  dass  bei  einem  so  grossen  Kapital  ihre
Dividenden  kleiner  aussehn  möchten,  dann  konnte  sie
am  besten  dem  Vorwurfe  begegnen,  der  ihr  vielfach  gemacht ­
  wurde:  Es  sei  ein  Unding,  dass  ein  so  kolossales!
Land  einer  Gesellschaft  mit  sehr  geringem  Betriebsfond
gehöre,  deren  Mitglieder  nur  darauf  ausgingen,  sich  selbst
zu  bereichern.  Ein  grosses  Grundkapital  war  ja  überdies ­
  an  sich  schon  ein  nicht  zu  unterschätzender  Vorteil.
Jedenfalls  wurde  der  Vorschlag  angenommen,  aber
man  hatte  kaum  die  Ausführung  begonnen,  da  kam  die
Nachricht  von  dem  grossen  Krach  der  Südseecompany,
und  die  Hudsonsbay  -  Company  wurde  schnell  zur  Vernunft ­
  gebracht.  Man  stellte  die  Subskription  sogleich  ein
und  riss  das  Siegel  von  der  Urkunde.
Aber  ein  dauerndes  Resultat  blieb.  Weil  die  neuen  Einzahlungen ­
  schon  begonnen  hatten,  war  das  Totalkapital
der  Company  im  Anfang  des  Jahres  1721  auf  mehr  als
100000  Pf.  angewachsen,  und  einem  jeden  Aktionär  wurde
doch  das  dreifache  seiner  Einzahlung  kreditiert.
Die  Company  war  einem  ziemlich  sichern  Verderben
entgangen,  denn  ihre  Feinde,  besonders  die  Gilde  der
Rauchwarenhändler,  hätten  sicherlich  Beweise  gefordert,
und  eine  Aufhebung  des  Charter  würde  den  völligen  Hereinfall ­
  der  Gesellschaft  begleitet  haben.
Die  Company  hatte  schon  Mühe  genug,  sich  ihrer  Feinde ­
  zu  erwehren.  Schon  öfter  hatte  man  sie  angegrif-42

 )  Robson  S.  46.