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Doch  unterbrach  dies  nicht  den  Forschungseifer.  Legardeur
  gründete  1781  Fort  La  Ionquiere  am  Fusse  der
Rocky  Mountains,  vermutlich  am  südlichen  Saskatchewan.
In  den  fünfziger  Jahren  des  18.  Jahrhunderts  war  schon
das  ganze  Präriegebiet  des  Saskatchewan  und  oberen  Missouri ­
  ein  Land  des  französischen  Pelzhandels.  Da  kam
der  Krieg  mit  England,  der  dem  weiteren  Vordringen
ein  Ziel  setzte.
Zur  selben  Zeit  tauchte  im  fernen  Nordwesten  ein  neuer ­
  Rivale  auf,  mit  dem  die  Company  aber  erst  ein  Jahrhundert ­
  später  kollidieren  sollte,  die  Russen.
Als  Peter  der  Grosse  England  bereiste  und  alle  Einrichtungen ­
  mit  klugem  und  praktischem  Blicke  beobachtete, ­
  fiel  ihm  nicht  zum  wenigsten  die  Hudsonsbay-Company ­
  auf,  und  er  beschloss,  eine  ähnliche  russische  Pelzkompagnie ­
  ins  Leben  zu  rufen.  Von  Kamtschatka  sollten ­
  die  Schiffe  ausfahren  und  die  sibirischen  Küsten  besuchen. ­
  Die  Fahrten  Berings  und  die  Erreichung  der
Nordwestküste  Amerikas  breiteten  den  Handel  der  russischen ­
  Gesellschaft  weiter  aus  und  machten  zugleich  wieder
die  Erinnerungen  an  die  Nordwestpassage  lebendig.
In  England  wies  Arthur  Dobbs  von  neuem  auf  das  Problem ­
  hin,  und  machte  öffentlich  der  Company  Vorwürfe,
dass  sie  so  wenig  auf  die  Entdeckung  des  Seeweges  bedacht ­
  sei.  Die  Company  rüstete  schliesslich,  mehr  um
der  öffentlichen  Meinung  willen,  als  um  sich  wirklich
ernstlich  mit  der  Aufgabe  zu  befassen,  zwei  Schiffe  aus,
die  1737  bis  62°  15 1  nordwärts  segelten  und  eine  nur
geringe  Gezeitenbewegung,  die  von  Norden  kam,  beobachteten. ­
  Damit  war  Dobbs  nicht  zufrieden.  Er  fand  in  dem
Kapitän  Cristopher  Middleton  einen  Mann,  den  er  bestimmte, ­
  aufs  neue  einen  Versuch  zu  unternehmen.
Middleton  war  nach  Differenzen,  die  er  mit  der  Company ­
  gehabt,  aus  ihrem  Dienste  ausgetreten.  Es  ist  daher