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nicht  zu  verwundern,  dass  der  Rat  der  Company,  der  von
der  Nutzlosigkeit  dieser  Forschungen  fest  überzeugt  war,
weil  er  eben  die  Sache  nur  mit  praktischen  Augen  betrachtete, ­
  dem  Unternehmen  Middletons  gegenüber  sich
feindselig  zeigte,  besonders  da  ihm  zugemutet  wurde,  den
Forscher  in  einem  der  Hudsonsbayhäfen  überwintern  zu
lassen  und  alles  Nötige  für  ihn  zu  tun.  Er  erklärte,  nicht
zulassen  zu  wollen,  dass  Middleton  einen  der  Häfen  betrete ­
  und  gab  erst  auf  strikten  Befehl  der  Regierung  nach.
Später  machten  die  Feinde  der  Company  sich  diesen
Fall  zu  nutze  und  legten  die  Sachlage  so  aus,  dass  die
Company  überhaupt  immer  das  Entdeckungswerk  geradezu ­
  gehindert  hätte,  aus  Furcht,  die  berühmte  Nordwestpassage ­
  würde  wirklich  gefunden,  und  es  möchte  dann
eine  grosse  Bevölkerung  der  Bai  mit  fremden  Schiffen
und  eine  Beeinträchtigung  des  Handels  entstehen. 14 )  Das
klingt  nach  dem  eben  Därgelegten  nicht  ganz  wahrscheinlich, ­
  aber  Tatsache  ist  jedenfalls,  dass  die  Company  ihr
Gebiet  mit  peinlicher  Sorgfalt  vor  der  Welt  abschloss
und  nur  sehr  ungern  das  Betrten  ihres  Landes  einem
Unbefugten  gestattete.
Middleton  entdeckte  Wagerriver,  die  Repulsebay  und
die  Frozen-Strait  und  kehrte  dann  unverrichteter  Sache
zurück,  zum  grossen  Aerger  Dobbs’,  der  in  Wager-Inlet
die  gefundene  Nordwestpassage  erblickte.  Eine  von  ihm
zum  Beweise  dieser  Ansicht  ausgeführte  Expedition  führte
natürlich  zu  keinem  Ergebnis.
Nun  hatte  die  Company  wieder  für  einige  Zeit  Ruhe, ­
  denn  auch  die  Verwicklungen  in  Europa  machten
sich  nicht,  wie  vor  dreissig  Jahren  bis  zur  Hudsonsbay
fühlbar.
Als  1740  der  Krieg  von  neuem  ausbrach,  bereitete  man
14 1  Fitzgerald  (S.  113)  erzählt  sogar  von  einer  Bestechungssumme
von  500  Pf.  die  Middleton  angeboten  worden  sei,  damit  die  Fahrt
nicht  geschähe.