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Das  Jahr  1768  war  auch  noch  in  anderer  Hinsicht  für
die  Company  beachtenswert.  Die  Indianer,  die  nach  Fort
Churchill  kamen,  brachten  wieder  Nachrichten  von  dem
grossen  Kupferminenfluss  im  Norden  und  zeigten  zugleich
Kupferstücke  vor,  die  sie  dort  gefunden  hatten.  Die  Sache
schien  doch  einer  nähern  Erwägung  wert  zu  sein,  und
Gouverneur  Norton  wurde  beim  Committee  vorstellig,  eine
Expedition  zu  Lande  nach  dem  Flusse  zu  gestatten,  man
konnte  ja  zugleich  damit  die  Erforschung  der  Nordwestpassage
  verbinden.
Der  Council  beschloss  denn  auch,  einen  erfahrnen  Mann,
mit  allen  nötigen  Instrumenten  und  Vorräten  ausgerüstet, ­
  dorthin  zu  schicken.
Norton  fand  einen  solchen  Mann  in  Samuei  Hearne.
Dieser  unerschrockene  und  energische  Forscher  reiste
1769/  mit  allem  Nötigen  versehen,  von  Churchill  ab,  begleitet ­
  von  indianischen  Führern.  Die  roten  Männer  waren
aber  nicht  zuverlässig;  nach  kurzer  Reise  verliessen  sie
Hearne,  nachdem  sie  ihm  seine  Instrumente  gestohlen
hatten,  sodass  er  wieder  zurückkehren  musste.  Im  Jahre
1770,  im  Februar,  reiste  er  aber  von  neuem  ab,  vorsichtiger ­
  und  besser  ausgerüstet  als  das  letzte  Mal.  Der
Weg  wurde  bald  äusserst  schwierig,  als  die  Sumpf-  und
Felsöden  der  Barren-Grounds  kamen,  und  eine  grimmige
Kälte  sich  einstellte.  Der  Kampf  gegen  Frost  und  Hungersnot ­
  war  oft  kaum  noch  zu  ertragen.  Endlich  sah
sich  Hearne  abermals  genötigt,  wieder  zurückzukehren,
als  ein  Missgeschick  ihm  den  Quadranten  zerstört  hatte.
Nach  fast  zehnmonatlicher  Abwesenheit  kam  er  in  Churchill ­
  wieder  an.  Aber  trotz  der  ausgestandenen  Gefahren
und  Nöte  beschloss  er  mit  eiserner  Energie  von  neuem
die  Abfahrt.  Diesmal  war  er  nur  ungenügend  ausgerüstet;
aber  es  gelang  ihm  tatsächlich,  am  14.  Juli  1771  den
Coppermineriver  und  das  Eismeer  zu  erreichen.  Er  war