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Die  lange  Friedenszeit  war  vorüber,  das  wurde  man
bald  gewahr,  a|ls  der  Handel  der  Montrealer  immer  rapider ­
  wuchs  und  die  Waldläufer  und  Halfbreeds  wieder
das  Land  durchschwärmten.  Spirituosen  wurden  an  die
Indianer  verschenkt,  und  man  hörte  von  Mordtaten  und
Ueberfällen.  1781  brachen  zudem  unter  den  Wilden  die
Blattern  aus,  und  zwar  in  einer  so  fürchterlichen  Weise,
dass  man  den  Untergang  aller  Indianer  fürchtete.
Dazu  kam  1782  noch  einmal  ein  Feind,  den  man  seit
siebzig  Jahren  völlig  vergessen  hatte,  die  Franzosen.
1776  hatten  die  Vereinigten  Staaten  sich  unabhängig
erklärt  und  1778  die  Franzosen  mit  ihnen  ein  Bündnis
gegen  England  geschlossen.
In  der  Bai  wusste  man  wohl,  dass  die  Amerikaner  und
Franzosen  nur  mit  Mühe  den  Kampf  aufrecht  erhalten
konnten  und  dachte  daher  an  keine  Gefahr.  Aber  die
Company  sollte  sich  in  ihrer  Sicherheit  getäuscht  haben.
Am  1.  August  1782  tauchten  plötzlich  vor  Churchill
drei  grosse  Schiffe  auf,  die  man  als  französische  erkannte. ­
  Das  Fort  war  nur  von  50  Mann  besetzt,  die  unmöglich
lange  die  weitläufigen  Befestigungen  verteidigen  konnten.
Als  daher  der  Gouverneur  Hearne  sah,  wie  400  Mann
landeten  und  gegen  das  Fort  anrückten,  schien  es  ihm
das  beste  zu  sein,  einen  jedenfalls  schweren,  wenn  nicht
aussichtlosen  Kampf  zu  vermeiden  und  zu  kapitulieren.
Der  Kommandant  des  französischen  Geschwaders  war
der  später  so  berühmt  gewordene  Admiral  La  Perouse.
Er  ordnete  an,  die  Befestigungen  zu  zerstören  und  nahm
mit,  was  er  gebrauchen  konnte.  Unter  anderm  fand  sich
eine  Beschreibung  der  Expedition  Hearnes,  von  der  in
Europa  bisher  kaum  etwas  bekannt  war.  Der  Verfasser
bat,  das  Werk  behalten  zu  dürfen,  und  La  Perouse  gab
es  ihm  auch  zurück,  aber  unter  der  Bedingung,  dass
es  sobald  als  möglich  veröffentlicht  würde.Es  erschien  aber