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erst  1795  im  Druck.  Daraus  schlossen  die  Feinde  der
Company  wieder,  dies  sei  geschehenem  das  Entdeckungswerk ­
  möglichst  zu  hindern. 49 )
Aber  dieser  Einwurf  passt  hier  wenig,  denn  wenn  der
Company  daran  lag,  nach  Möglichkeit  Entdeckungen  zu
verhindern,  so  war  dafür  die  Veröffentlichung  von  Hearnes
  Werk  eine  gute  Massregel,  da  es  ja  die  schauerlichsten ­
  Eisöden  beschrieb  und  die  Auffindung  der  Nordwestpassage ­
  als  ziemlich  aussichtslos  hinstellen  musste.
Höchstens  konnte  der  unerschrockene  Mut  des  Verfassers ­
  aufmunternd  und  nacheifernd  wirken.
Nachdem  Fort  Churchill,  soweit  es  seine  Festigkeit  zuliess,
  zerstört  war,  —  die  dicken  Wälle  spotteten  aber
der  Anstrengung  der  Franzosen  —  rückte  La  Perouse
vor  York  Faktory.
Auch  dieser  Platz  kapitulierte  schmählich,  obwohl  60
Mann  ihn  verteidigten,  und  Geschütz,  Munition  und  Lebensmittel ­
  in  Menge  vorhanden  waren.
Der  französische  Admiral  nahm  auch  hier  alles  Brauchbare ­
  mit,  und  nachdem  er  vergeblich  Jagd  auf  die  Schiffe
der  Company  gemacht  hatte,  verliess  er  wieder  die  Bai.
Der  Schaden,  den  er  angerichtet  hatte,  war  nicht  unbeträchtlich. ­
  Der  grösste  Teil  des  Polzvorrates  und  der
Tauschwaren,  dazu  eine  Menge  Utensilien,  die  sich  seit
siebzig  Jahren  in  York-Faktory  angesammelt  hatten,waren
verloren.
Dies  war  das  letzte  Mal,  dass  die  Franzosen  die  Bai
besuchten;  ein  anderes,  ein  neues  Zeitalter  brach  an.  In
Montreal  bereitete  sich  unterdessen  ein  Werk  vor,  das
für  die  Company  gefährlicher  werden  sollte,  als  die  Feinde ­
  ihres  Vaterlandes  gewesen  waren.
Ein  Zeitalter  war  vergangen,  im  Verlauf  dessen  alle
Vor-  und  Nachteile  dieser  Handelsgesellschaft  offenbar
geworden  waren.

49 j  Fitzgerald,  S.  109.