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zu  erschöpften  Kassen  wieder  zu  füllen,  und  wenn  die
Kolonisation  Schaden  brachte,  so  konnten  zunächst  nur
die  Nordwester  davon  betroffen  werden.  Ausserdem  war
es  aber  auch  leicht  möglich,  dass  die  Anstrengungen
Selkirks  misslangen,  und  dann  hatte  die  Hudsonsbay-Company
  allein  den  Nutzen  davon.
So  wurde  denn  endlich  beschlossen,  dem  Grafen  i  r6000
Quadratmeilen  des  privilegierten  Landes  zu  verpachten,
aber  unter  der  vorsichtigen  Bedingung,  dass  er  im  Dienste ­
  der  Company  für  den  Pelzhandel  tätig  sein  und  die
Kolonie  mit  solchen  Leuten  ausrüsten  sollte,  wie  sie  zum
Handel  zu  gebrauchen  seien.  J
Sobald  das  Unternehmen  bekannt  wurde,  fehlte  es  nicht
an  Versuchen,  das  hochherzige  Werk  zu  stören  und  zu
verdächtigen.  Man  redete  von  der  Unfruchtbarkeit  und
Wildheit  des  Landes  und  den  Greueln  der  Eingeborenen
und  frage  den  Grafen  spöttisch,  warum  er  nicht  lieber
in  die  Wüste  Sahara  ginge,  die  doch  viel  näher  bei
England  liege.
Vor  allem  erkannte  die  North-West-Company  die  drohende ­
  Gefahr  und  suchte  ihr  zu  begegnen.
Zwei  ihrer  Agenten  kauften  sich  in  der  Hudsonsbay-Company
  ein  und  legten  nun  gemeinsam  mit  vier  andern ­
  gegen  den  Beschluss,  dem  Earl  of  Selkirk  Land
zu  verpachten,  Protest  ein.  Aber  dieses  Veto  erreichte
nicht  genügend  Stimmen.
Graf  Douglas  erhielt  seine  Urkunde,  welche  als  Nordgrenze ­
  des  Landes  52 0 3o’N.  und  als  Westgrenze  io2°3oW.
festsetzte;  die  Ostgrenze  war  durch  den  Winnipegsee  und
den  Redriver  gegeben,  die  Südgrenze  durch  die  Vereinigten ­
  Staaten.
Im  Herbst  1811  kam  der  erste  Zug  von  Orkneymen,
Irländern  und  Hochschotten  in  York-Factory  an,  unter
Führung  von  Miles  Mac  Donnel,  der  zum  ersten  Gou-