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verneur  der  Kolonie  ernannt  worden  war.
Das  Werk  begann  unter  wenig  günstigen  Auspizien.
Die  Auswandrer  wurden  stromauf  gesandt  nach  Sealcreek,
wo  ein  Obdach  für  sie  eingerichtet  wurde.  Sie  waren
aber  mit  ihrem  Lose  durchaus  nicht  zufrieden,  dazu  kam
die  schlechte  Behandlung  durch  die  Leute  der  Hudsonsbay-Company.
  Es  brach  eine  Meuterei  aus,  die  nicht  ohne
Blut  gedämpft  werden  konnte.
Die  Gegenpartei  ruhte  nicht.
Die  Nordwester,  an  der  Spitze  Simon  Maq-Gillivray
suchten  in  jeder  Weise  das  Werk  des  Grafen  zu  verdächtigen: ­
  Es  geschähe  nur,  um  die  Nord-West-Company  völlig ­
  kalt  zu  stellen  und  ihren  Handel  zu  zerstören.  Auch
die  Montrealer  wurden  aufgestachelt,  und  was  in  ihrer
Gewalt  lag,  taten  sie,  um  der  Kolonisation  entgegen  zu
wirken:  „They  looked  around  them,”  sagt  Willson, 65 „and
saro  that  a  fierce  and  terrible  weapon  lay  ready  to  their
hand.  —  This  weapon  was  called  the  Bois-Brule.”
Die  Bois-Brulös,  oder  Halfbreeds  waren  an  Zahl  gewaltig ­
  angewachsen.  Sie  bildeten  schon  fast  eine  Nation ­
  für  sich.  Meistens  waren  ihre  Väter  französische
Voyageurs  gewesen,  aber  es  gab  auch  schon  viele
„Orkney-Halfbreeds.”  Die  Nordwester  hatten  fast  alle  diese ­
  Halfbreeds  in  ihrem  Dienst,  während  die  Hudsonsbay-Company
  nur  schottische  und  englische  Mannschaften ­
  besass.  Unter  diesen  Halbwilden  ragte  besonders  Cuthbert
  Grant  hervor,  ein  Mann  von  Tatkraft,  nicht  ohne
Bildung,  einer  der  kühnsten  und  skrupellosesten  Agenten ­
  der  Nordwester.
Mac  Gillivray  zögerte  nicht,  dem  Grafen  Selkirk  zu
erklären,  dass  er  alles  mögliche  tun  würde,  um  sein  Vorhaben ­
  zu  verhindern.  —  Thomas  Douglas  traf  aber  seine
Anordnungen  mit  grosser  Umsicht  und  Energie:  Durch

5B )  Willson  II,  151.