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wie  gut  sie  es  unter  der  North-West-Company  hatten,
wenn  sie  sich  gegen  die  Wilden  schützen  wollten,  SeLkirk
  sei  ein  Betrüger,  und  mit  ihnen  würde  nur  ein  böses ­
  Spiel  getrieben.
Es  gelang  ihm  tatsächlich,  einzelne  und  allmählich  mehrere ­
  der  Kolonisten  an  sich  zu  ziehen,  Unter  irgend  einem
Vorwände  wurde  Spencer,  der  Sheriff  der  Ansiedlung
gefangen  genommen  und  nach  Montreal  gebracht.  1814/15
waren  bereits  die  meisten  Auswandrer  ihrem  Wohltäter
und  der  Hudsonsbay-Company  untreu  geworden.
Nun  begannen  die  Halfbreeds  ihr  Werk  unter  Führung ­
  Cuthbert  Grants.  Es  wurde  ihnen  leicht  gemacht.
Die  Unzufriedenen  unter  den  Kolonisten  plünderten  das
Fort  und  lieferten  neun  Kanonen  an  die  Halfbreeds  aus.
Dadurch  wurde  es  diesen  wilden  Banden  nicht  schwer,
Fort  Douglas  mit  der  gewonnenen  Artillerie  zu  bezwingen.
Der  Gouverneur  Mac  Donnell  musste  kapitulieren.  Dann
wurden  die  Häuser  der  Ansiedlung  niedergebrannt  und
die  Kolonisten  vertrieben.  Der  gefangene  Gouverneur  wurde ­
  nach  Montreal  gebracht.
Hier  herrschte  über  die  Zerstörung  der  Ansiedlung  die
grösste  Freude.  Die  Anführer  der  Räuberbanden  wurden
belohnt  und  gefeiert.
Es  ist  fast  unglaublich,  dass  in  einer  englischen  Kolonie ­
  unter  den  Untertanen  der  Krone  derartige  Gesetzlosigkeiten ­
  geschehen  konnten,  und  dass  die  eigentlichen
Frevler  sogar  noch  von  der  Regierung  der  Kolonie  unterstützt ­
  wurden;  aber  der  Höhepunkt  dieses  Unwesens
war  noch  nicht,  gekommen.
Der  Earl  of  Selkirk  liess  sich  durch  das  Missgeschick
nicht  abschrecken.  Er  sandte  einen  neuen  Zug  Auswandrer ­
  nach  dem  Redriver  unter  Führung  eines  tüchtigen
Offiziers  der  Hudsonsbay-Company,  dem  zugleich  die
Oberaufsicht  über  alle  Posten  von  Rupertsland  übertra-